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29.01.2013

09:20 Uhr

Börse Tokio

Bankenaktien treiben Tokioter Börse an

Die Hoffnung auf eine Genesung des Bankensektors hat der Tokioter Börse zu Gewinnen verholfen. Der Nikkei-Index legt leicht zu.

Eine Börsenanzeigentafel in Tokio. Reuters

Eine Börsenanzeigentafel in Tokio.

TokioDie asiatischen Aktienmärkten haben am Dienstag überwiegend leichte Gewinne verzeichnet. Händler sagten, nach den Gewinnmitnahmen der jüngsten Tage seien einige Schnäppchenjäger unterwegs und kauften Aktien. In Tokio sorgte vor allem die Hoffnung auf Gewinnsteigerungen großer Banken für Auftrieb.

Experten sagten, die Wirtschaftspolitik des neuen japanischen Regierungschefs Shinzo Abe ("Abenomics") helfe unter anderem Finanztiteln, da sie von den Maßnahmen profitierten. Der Euro präsentierte sich stabil bei rund 1,3450 Dollar.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent fester bei 10.866 Punkten. Anleger setzten darauf, dass sich neben der neuen wirtschaftspolitischen Akzente auch die jüngste Kursrally positiv in den Bilanzen der Geldhäuser niederschlagen wird.

Sumitomo Mitsui Financial legten 4,3 Prozent zu, Mizuho Financial knapp drei Prozent und Mitsubishi UFJ Financial 3,8 Prozent. Der breit gefasste MSCI-Indes für asiatische Aktien außerhalb Japans legte um 0,9 Prozent zu - und beendete damit seine viertägige Verluststrecke. Vor allem Aktien in Australien verzeichneten Gewinne und stützten so den MSCI.

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In Japan rückt zudem zunehmend die angelaufene Berichtssaison in den Blickpunkt der Anleger. Auch in Europa legen in den nächsten Tagen viele Firmen ihre Quartalsbilanzen vor.

Weitere Impulse erhofften sich Anleger von der geldpolitischen Sitzung der US-Notenbank (Fed), die Dienstag und Mittwoch berät und ihre Entscheidung am Mittwoch bekannt geben will. An dem Tag soll auch die erste Schätzung für das US-Wachstum im vierten Quartal veröffentlicht werden. "Vor diesen wichtigen Marktereignissen werden die Bewegungen in engen Grenzen bleiben", sagte Yuji Saito von Credit Agricole in Tokio. "Das ist auch der Grund, warum der Euro stabil ist."

Von

rtr

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