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23.06.2014

08:37 Uhr

Börse Tokio

China-Daten geben Asien-Börsen Auftrieb

Ermutigende Konjunkturdaten aus China und die Rekordjagd an der Wall Street haben den Börsen in Fernost am Montag Auftrieb verliehen. Die größten Kursgewinne gab es bei Öl- und Kohleunternehmen.

Eine Frau vor dem elektronischen Anzeigetafel der Börsen-Indizes: Der Aktienmarkt in Tokio notiert zum Wochenauftakt freundlich. Reuters

Eine Frau vor dem elektronischen Anzeigetafel der Börsen-Indizes: Der Aktienmarkt in Tokio notiert zum Wochenauftakt freundlich.

TokioDie Anleger versetzte in Kauflaune, dass die chinesische Industrie laut dem Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC im Juni erstmals seit sechs Monaten wieder gewachsen ist. Dies bestärke die Hoffnungen, dass die staatlichen Konjunkturhilfen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt wirken, sagten Händler. Auch der Rekordschlusstand beim Dow Jones am Freitag habe die Risikofreude steigen lassen.

Dank Rekordständen an der Wall Street und ermutigenden Konjunkturdaten aus China sind die meisten asiatischen Aktienmärkte mit Schwung in die Woche gestartet. In Tokio stieg der Nikkei am Montag zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit fünf Monaten, weil Anleger auf eine weiter lockere Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) setzen. Der Leitindex ging mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 15.369 Punkten aus dem Handel. Auch an anderen Handelsplätzen überwog der Optimismus: Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik ohne Japans kletterte um 0,5 Prozent.

Maßgeblich dafür waren Daten zur Lage der chinesischen Industrie. Dem vorläufigen Einkaufsmanagerindex der Bank HSBC zufolge wuchs der Wirtschaftszweig im Juni erstmals seit sechs Monaten wieder. Dies zeige, dass die Konjunkturhilfen der Regierung in der Realwirtschaft ankommen, sagte HSBC-Volkswirt Qu Hongbin.

Geldanlage: So sparen die Deutschen

Platz 10

Festverzinsliche Wertpapiere: 8 Prozent
Bei den Geldanlagen der Deutschen gibt 2014 laut einer TNS-Umfrage deutliche Unterschiede zum Vorjahr. Mehr als 2000 Bürger über 14 Jahren nahmen an der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts zum Sparverhalten der Deutschen teil.
Quelle: Verband der privaten Bausparkassen

Platz 9

Aktien: 14 Prozent

Patz 8

Investmentfonds: 20 Prozent

Platz 7

Riester-Rente: 22 Prozent

Platz 6

Immobilien: 25 Prozent

Platz 5

Kurzfristige Geldanlagen: 32 Prozent

Platz 4

Renten- und Kapital-LV: 35 Prozent

Platz 3

Sparen auf Girokonto: 37 Prozent

Platz 2

Bausparvertrag: 37 Prozent

Platz 1

Sparbuch und Spareinlagen: 51 Prozent

Die beliebteste Geldanlage ist mit 51 Prozent zwar immer noch das Sparbuch. Es verzeichnete im Vergleich zu 2013 jedoch einen Rückgang um vier Prozentpunkte.

Als Reaktion auf die Zahlen sprang der australische Dollar um 0,55 Prozent nach oben. China ist der wichtigste Exportmarkt für die australische Wirtschaft. Der Euro zeigte sich unterdessen etwas stärker und übersprang die Marke von 1,36 Dollar. Im asiatischen Nachmittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3607 Dollar.

In Japan gaben die chinesischen Konjunkturdaten vor allem den Aktien von Baumaschinenherstellern Auftrieb, die in der Volksrepublik besonders aktiv sind. Die Aktie von Hitachi Construction legte um zwei Prozent zu. Papiere von Komatsu verteuerten sich um 1,25 Prozent.

Die größten Kursgewinne gab es bei Öl- und Kohleunternehmen. Der entsprechende Branchenindex stieg um 1,6 Prozent. Grund für das größere Interesse von Investoren sind die Ölpreise, die wegen der Kämpfe im Irak gestiegen sind. Im Westen des Landes sind große Gebiete unter der Gewalt der islamistischen Gruppe Isis, die am Sonntag weitere Städte einnahm. Öl der Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich am Montag um 0,3 Prozent.

Von

rtr

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