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19.03.2014

08:38 Uhr

Börse Tokio

Der Nikkei dreht ins Plus

Fernost-Anleger bleiben vor dem US-Zinsentscheid in Deckung. Die Anleger kauften nachmittags dennoch. Die Krim-Krise rückt in den Hintergrund.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. Reuters

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch überwiegend nachgegeben. Zwar dämpften jüngste Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin etwas die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Konflikts, nachdem dieser erklärte, keine weitergehende Teilung der Ukraine anzustreben.

Doch blieben viele Anleger vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Abend in der Defensive. Experten erwarten, dass die neue Fed-Chefin Janet Yellen daran festhalten wird, die monatlichen Wertpapierkäufe zur Stützung der Konjunktur zurückzufahren.

Doch warten die Investoren gespannt auf Signale für eine Wende in der Niedrigzinspolitik. Dabei könnten auch die Folgen des harten Winters für die US-Wirtschaft eine Rolle spielen, sagte ein Analyst. Mit größeren Änderungen am Zeitplan der Federal Reserve sei aber nicht zu rechnen.

Die Tokioter Börse konnte sich dem negativen Trend etwas entziehen. Der Leitindex Nikkei schüttelte anfängliche Verluste ab und schloss 0,4 Prozent im Plus bei 14.462 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor dagegen 0,1 Prozent auf 1164. Punkte.

Der australische Markt in Sydney legte ebenfalls leicht zu, während die Börsen in Shanghai, Seoul und Taiwan schwächer notierten. Der Markt in Hongkong trat auf der Stelle. Für Enttäuschung in Tokio sorgte das Börsendebüt von Japan Display. Die Aktie des weltgrößten Herstellers von Smartphone-Bildschirmen fiel an ihrem ersten Handelstag 15 Prozent unter ihren Ausgabepreis.

Von

rtr

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