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25.08.2014

08:20 Uhr

Börse Tokio

Exportwerte bringen Nikkei auf Trab

Die Börse in Tokio hat am Montagvormittag freundlich tendiert. Ein schwächerer Yen verhalfen Exportwerten wie Sony und Toyota zu Kursgewinnen. In Shanghai ging es stattdessen bergab.

Fußgänger vor einer Anzeigentafel mit den Aktienkursen der Börse in Tokio. Reuters

Fußgänger vor einer Anzeigentafel mit den Aktienkursen der Börse in Tokio.

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben zum Wochenauftakt keine gemeinsame Richtung gefunden. In Tokio verhalf ein schwächerer Yen Exportwerten wie Sony und Toyota zu Kursgewinnen. Nach Äußerungen von Fed-Chefin Janet Yellen zur künftigen Zinspolitik der USA beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole stieg der Dollar, die japanische Landeswährung geriet unter Druck. Anders als in Tokio ging es am Montag an der Börse in Shanghai bergab. Hier hielten viele Investoren ihr Geld zusammen, bevor im Laufe der Woche eine ganze Reihe von Unternehmen den Sprung aufs Parkett wagen und neue Aktien zum Kauf anbieten.

Der japanische Leitindex Nikkei mit seinen 225 führenden Werten schloss 0,5 Prozent höher bei 15.613 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte dagegen 0,1 Prozent leichter. Der Aktienmarkt in Shanghai büßte 0,2 Prozent ein.

Der Nikkei hatte am Freitag einen Rückschlag erlitten und damit eine tagelange Gewinnserie unterbrochen. „Während Gewinnmitnahmen den Markt am Freitag noch auf Talfahrt geschickt haben, gibt die Yen-Schwäche jetzt Halt“, sagte Anlagestratege Yasuo Sakuma vom Finanzinstitut Bayview Asset Management. Zumindest lasse die günstige Landeswährung die Investoren zögern, sich von ihren Aktien zu trennen.

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Die Anteilsscheine des stark auf Ausfuhren ausgerichteten Elektronikkonzern Sony legten 0,9 Prozent zu, auch Panasonic-Titel erhöhten sich um 0,9 Prozent. Die Papiere des Volkswagen -Rivalen Toyota gingen 0,7 Prozent fester aus dem Handel.

Der Dollar stieg auf 104,13 Yen. Ein Euro wurde mit 1,3204 Dollar bewertet nach 1,3242 Dollar zum Schluss des New Yorker Handels. Anleger schlossen aus dem Verständnis von US-Notenbankchefin Yellen für die Bedenken einiger Federal-Reserve-Vertreter gegenüber anhaltenden Konjunkturhilfen, dass die Fed früher eine Zinswende einleiten könnte als die Zentralbanken in Europa und Japan. Allerdings warnte Yellen auch vor einem überstürzten Anheben der seit Jahren extrem niedrigen Leitzinsen.

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