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12.12.2012

06:18 Uhr

Börse Tokio

Exportwerte heben Nikkei ins Plus

Die Börse in Tokio hat mit dem höchsten Nikkei-Wert seit Ende April eröffnet. Gefragt waren vor allem Export- und Technologiewerte. Der Euro steigt über 1,30 Dollar.

Ein Passant vor der Außenanzeige der Aktienkurse an der Börse in Tokio. dapd

Ein Passant vor der Außenanzeige der Aktienkurse an der Börse in Tokio.

TokioDer japanische Aktienmarkt hat am Mittwoch dank der starken Nachfrage nach Export- und Technologiewerten zugelegt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gewann zum Ende des Vormittagshandels 0,5 Prozent auf 9572 Punkte und lag nachmittags sogar noch etwas höher.

Eröffnet hatte der Nikkei-Index mit 9606 Punkten - dem höchsten Wert seit Ende April. Der breiter gefasste Topix-Index legte am Vormittag 0,52 Prozent auf 790 Punkte zu.

Die Wall Street hat am Dienstag dank guter Konjunkturdaten aus Deutschland und Bewegung im US-Haushaltsstreit fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,6 Prozent auf 13.248 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,7 Prozent auf 1427 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 3022 Stellen.

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Der Euro hat am Mittwoch im fernöstlichen Devisenhandel fester notiert. Ein Euro wurde am Mittag mit 1,3006 Dollar bewertet. Am Freitag hatte die Gemeinschaftswährung mit 1,2876 Dollar dem tiefsten Stand seit zwei Wochen erreicht. Der Dollar wurde mit 82,55 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2122 und zum Dollar mit 0,9319.

Nordkorea hat nach eigenen Angaben am Mittwoch mit einer Rakete erfolgreich einen Wettersatelliten ins Weltall gebracht. Der Satellit habe die geplante Erdumlaufbahn erreicht, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Die Rakete sei von einer Rampe an der Westküste Nordkoreas aus gestartet.

Wie der Wall-Street-Handel lief

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Japan, Südkorea und die USA werfen der kommunistischen Führung in Pjöngjang dagegen vor, sie habe eine Langstreckenrakete testen wollen, mit der Atomsprengköpfe transportiert werden können. Japan, über dessen Territorium die Rakete geflogen war, protestierte umgehend. Der japanische UN-Botschafter forderte eine Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. UN-Resolutionen untersagen Nordkorea die Nutzung von Waffentechnologie in der Raumfahrt.

Von

rtr

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