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05.02.2015

04:21 Uhr

Börse Tokio

EZB-Entschluss zu Hellas belastet japanischen Handel

Die Anleger am japanischen Aktienmarkt sind nach dem Entschluss der Europäischen Zentralbank zu Griechenland verunsichert. Nikkei und der breiter gefasste Topix fallen. Auch der Euro gibt in Fernost nach.

Vor einer Anzeigetafel an der Börse in Tokio. ap

Börse Tokio

Vor einer Anzeigetafel an der Börse in Tokio.

TokioNeue Sorgen um Griechenland haben am Donnerstag auch an der Börse in Tokio für Verluste gesorgt. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte gab um 174,12 Punkte oder 0,98 Prozent auf 17 504,62 Zähler nach. Der breit gefasste Topix büßte um 6,89 Punkte oder 0,49 Prozent auf 1410,11 Punkte ein.

Die EZB hatte zuvor mitgeteilt, dass ab dem 11. Februar griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheit für EZB-Kredite genutzt werden könnten. Die Notenbank begründete ihren Schritt damit, dass ein erfolgreicher Abschluss der Überprüfung Griechenlands derzeit nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden könne.

Die Deutschen und Aktien

Spekulationsobjekt

Eine aktuelle Studie der Direktbanken zeigt, dass Aktien von Privatanlegern weiterhin als extrem risikobehaftet wahrgenommen werden. Für 46 Prozent der Befragten ist die Aktie ein „rein spekulatives“ Anlageinstrument.

Quelle: „Aktion pro Aktie “

Geldanlage für Reiche

Eine Aktie ist für über die Hälfte der befragten Personen nur etwas für vermögende Investoren. 51 Prozent sind der Auffassung, dass eine Aktieninvestition nur für reiche Personen lukrativ ist.

Sicherheitsorientiert

Wenn sich deutsche Anleger für eine Investition in Aktien entscheiden, legen sie weiterhin den Fokus auf Sicherheit. 71 Prozent investieren konservativ und sicherheitsorientiert in Aktien.

Langfristige Wertsteigerung

Aktienkäufer in Deutschland lassen sich nicht von dem täglichen Auf-und Ab an den Märkten verführen. Sie hoffen auf eine langfristige Wertsteigerung. Die Studienergebnisse zeigen, dass 74 Prozent der Probanden höchstens zweimal im Jahr handeln.

Die Tokioter Börse war auch durch die Vorlage von Quartalszahlen wichtiger japanischer Firmen geprägt. So legten Sony -Aktien fast 12 Prozent zu, nachdem das Unternehmen einen kleineren als erwarteten Verlust prognostiziert hatte. Hitachi -Papiere gaben in der gleichen Größenordnung nach, nachdem das Management entgegen der Erwartungen seine Jahresprognose nicht angehoben hat.

Der Euro gab angesichts der EZB-Entscheidung zeitweise auf 1,1315 Dollar nach und beendete damit die kurzzeitige Erholung auf 1,1534 Dollar vom Dienstag. Der Dollar verlor auf 117,24 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro bei 1,0480 und war zum Dollar für 0,9229 zu haben.


Von

rtr

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