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27.04.2015

09:37 Uhr

Börse Tokio

Fed stimmt Tokios Anleger defensiv

Anleger in Asien haben sich am Montag optimistisch gezeigt. Nur in Japan war die Stimmung getrübt. Die Aktionäre warteten auf den Zinsentscheid der Fed am Mittwoch. Auch die Zahlen japanischer Autofirmen enttäuschten.

Genauer schauten sich Tokios Anleger die Papiere einheimischer Autobauer an: Die Papiere von Mazda gaben knapp drei Prozent nach. Die Aktien von Mitsubishi Motors fielen mehr als vier Prozent. dpa

Nikkei tumbles 3 percent on US losses

Genauer schauten sich Tokios Anleger die Papiere einheimischer Autobauer an: Die Papiere von Mazda gaben knapp drei Prozent nach. Die Aktien von Mitsubishi Motors fielen mehr als vier Prozent.

Die meisten Aktienmärkte in Fernost haben am Montag zugelegt. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,6 Prozent und markierte ein neues Sieben-Jahres-Hoch. Händler verwiesen auf ermutigende Zahlen der US-Technologiegiganten Amazon und Microsoft aus der Vorwoche, die noch immer nachwirkten. Die chinesische Börse in Shanghai gewann rund drei Prozent. Spekulationen auf zusätzliche Konjunkturhilfen der Regierung und der Notenbank schoben die Kurse an.

Die Deutschen und Aktien

Spekulationsobjekt

Eine aktuelle Studie der Direktbanken zeigt, dass Aktien von Privatanlegern weiterhin als extrem risikobehaftet wahrgenommen werden. Für 46 Prozent der Befragten ist die Aktie ein „rein spekulatives“ Anlageinstrument.

Quelle: „Aktion pro Aktie “

Geldanlage für Reiche

Eine Aktie ist für über die Hälfte der befragten Personen nur etwas für vermögende Investoren. 51 Prozent sind der Auffassung, dass eine Aktieninvestition nur für reiche Personen lukrativ ist.

Sicherheitsorientiert

Wenn sich deutsche Anleger für eine Investition in Aktien entscheiden, legen sie weiterhin den Fokus auf Sicherheit. 71 Prozent investieren konservativ und sicherheitsorientiert in Aktien.

Langfristige Wertsteigerung

Aktienkäufer in Deutschland lassen sich nicht von dem täglichen Auf-und Ab an den Märkten verführen. Sie hoffen auf eine langfristige Wertsteigerung. Die Studienergebnisse zeigen, dass 74 Prozent der Probanden höchstens zweimal im Jahr handeln.

In Tokio gab dagegen der Leitindex Nikkei 0,2 Prozent auf 19.983 Punkte nach. Die Anleger blieben hier vor dem Entscheid der US-Notenbank über ihren geldpolitischen Kurs am Mittwoch in der Defensive, von der sie sich neue Hinweise auf den Zeitpunkt und das Tempo der Zinswende in den Vereinigten Staaten erhoffen.

Unter den Einzelwerten in Tokio gaben die Papiere von Mazda knapp drei Prozent nach. Die Aktien von Mitsubishi Motors fielen mehr als vier Prozent. Beide Autobauer hatten zuvor mit ihren Prognosen die Märkte enttäuscht.

Der Euro notierte im fernöstlichen Handel mit 1,0860 Dollar wenig verändert und notiert nur knapp unter seinem am Freitag erreichten Drei-Wochen-Hoch von 1,0900 Dollar. Zum Yen ließ die US-Währung auf 118,97 Yen Federn.

Von

rtr

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