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21.03.2006

08:33 Uhr

Börse Tokio geschlossen

Aktienmärkte in Asien tendieren schwächer

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag schwächer tendiert. Vor allem Export-Werte gaben nach, weil sich Investoren im Zuge möglicher Risiken vorsichtig verhielten, sagte Händler.

HB SINGAPUR. Der Dollar legte zum Euro nach Äußerungen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke zunächst zu. Während der Aktienmarkt in Tokio wegen eines Feiertags geschlossen blieb, gaben die Börsen in Taiwan, Hongkong, Singapur und Südkorea nach. Dabei musste der Taiex in Taiwan mit einem Minus von 0,9 Prozent den höchsten Verlust hinnehmen.

„Eine Korrektur der Kurse war unumgänglich, wenn man bedenkt, dass der Markt drei kurzfristigen Risiken ausgesetzt ist: schwachen Quartalszahlen der Unternehmen, verschlechterten Aussichten für die Entwicklung der Wechselkurse und der Unsicherheit über die US-Zinsentwicklung“, sagte Jason Hwang, Anlage-Stratege bei Woori Investment and Securities.

Die Aktien von Samsung Electronics verloren 0,6 Prozent. Des Unternehmen hatte zuvor erklärt, in seinem Bereich Halbleiter werde der Gewinn im ersten Quartal wohl unter dem des vorherigen Quartals liegen. Ursache dafür seien die sinkenden Preise bei NAND-Speicherchips.

Die Titel von Petrochina fielen um 1,4 Prozent. Der Marktführer in Asien hatte am Dienstag nach Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt, die die Märkte enttäuscht hatten.

Der Dollar wurde in zum Euro mit 1,2138 Dollar und damit fester als mit den 1,2165 Dollar im späten New Yorker Handel bewertet, wobei die Umsätze wegen des Feiertags in Tokio aber gering blieben. Händler sagten, zwar hätten die Aussagen von US-Notenbankchef Bernanke zu den US-Zinsen den Dollar zunächst gestützt. Insgesamt seien die Aussagen aber eher ausbalanciert gewesen. Bernanke hatte in einer Rede in New York gesagt, es sei schwer einzuschätzen, warum die langfristigen US-Zinsen derzeit so niedrig seien. Sie könnten nicht der einzige Indikator sein, auf den sich die US-Notenbank bei ihren Entscheidungen stütze.

Der Preis für US-Öl kostete in Fernost mit 60,35 Dollar in etwa so viel wie im späten US-Handel.

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