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26.11.2013

08:46 Uhr

Börse Tokio

Gewinnmitnahmen belasten Japans Börsen

Der Aktienmarkt in Japan tendiert schwächer. Die Akteure nehmen Gewinne mit. Sie glauben jedoch, dass der Aufwärtstrend intakt ist. Außerhalb Japans schließen die Aktienmärkte überwiegend im Plus

Börsenkursanzeige in Downtown Tokio. Reuters

Börsenkursanzeige in Downtown Tokio.

TokioGewinnmitnahmen haben die Tokioter Börse am Dienstag belastet. Der Leitindex Nikkei verlor 0,67 Prozent auf 15.515 Punkte, behielt sein im Mai erreichtes Fünfeinhalbjahreshoch aber in Sichtweite. Der breiter gefasste Topix gab 0,5 Prozent auf 1253 Zähler nach.

"Der Markt hat kurzfristig kräftig zugelegt, deswegen ist es nur natürlich, dass die Anleger Kasse machen", sagte Analyst Kenji Shiomura vom Brokerhaus Daiwa Securities. Grundsätzlich bleibe der Aufwärtstrend aber bestehen. Das zeichnete sich auch bei den meisten asiatischen Märkten außerhalb Japans ab. Der entsprechende Index notierte 0,3 Prozent fester.

Auch die thailändische Börse verbuchte Gewinne. Sie legte trotz der sich zuspitzenden politischen Krise 0,7 Prozent zu. Allerdings war sie am Montag auf den niedrigsten Stand seit elf Wochen abgerutscht, als Regierungsgegner mehrere Ministerien gestürmt hatten. Die Landeswährung Baht blieb unter Druck. Sie konnte sich aber leicht von den Verlusten des Vortages erholen, nachdem Spekulationen aufkamen, die thailändische Zentralbank könne am Markt intervenieren.

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Der Yen machte zum Dollar etwas Boden gut, was prompt japanische Exportwerte belastete. So fielen die Aktien des Unterhaltungselektronikriesen Sony<6758,T> um 1,75 Prozent. Die Papiere des Autobauers Honda rutschten fast zwei Prozent ab. Zuletzt hatten die Anteilscheine exportorientierter Unternehmen von einem schwachen Yen profitiert.

Auch zum Euro tendierte die japanische Währung etwas fester. Zum Dollar legte die europäische Gemeinschaftswährung leicht zu im Vergleich zum Kurs im späten New Yorker Handel am Vorabend. Ein Euro kostete 1,3528 Dollar.

Wenig verändert tendierten die Ölpreise. Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 0,1 Prozent auf 110,88 Dollar. Ein Barrel des US-Öls WTI kostete mit 94,53 Dollar 0,5 Prozent mehr. Öl war zuletzt günstiger geworden, nachdem die fünf UN-Vetomächte und Deutschland am Wochenende mit dem Iran eine zumindest vorläufige Einigung im Atomstreit erzielt hatten.

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