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07.02.2012

07:46 Uhr

Börse Tokio

Griechenland dämpft die Stimmung in Japan

Das Tauziehen in den Verhandlungen Griechenlands hat die japanischen Anleger ermüdet. Der Nikkei verabschiedet sich von seinem Drei-Monatshoch und schließt im Minus. Toyota steht mit Zahlen im Fokus.

An der Börse in Tokio. dapd

An der Börse in Tokio.

TokioDie ungelöste Schuldenkrise in Griechenland hat am Dienstag vor allem die asiatische Leitbörse in Tokio belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei -Index, der am Montag ein Drei-Monatshoch verzeichnet hatte, gab um 0,13 Prozent auf 8918 Zähler nach. Dagegen schloss der breiter gefasste Topix -Index 0,4 Prozent im Plus bei 773 Zählern. Auch die Börsen in Tawian, Singapur, Seoul legten zu, während Hongkong und Shanghai ins Minus tendierten.

„Die Sorgen um Griechenland dämpfen die Risikobereitschaft der Investoren, auch wenn sich das allgemeine Umfeld zu bessern scheint“, sagte Tetsu Emori, Fondsmanager bei Astramax in Tokio. Weil niemand an einer Pleite Griechenlands ein Interesse habe, erwarte er letztendlich eine Einigung auf einen Schuldenschnitt. Aber jedwede Verzögerung werde sich auf die Stimmung schlagen.

Griechenland läuft die Zeit davon. Sollte das Land nicht bald eine Einigung mit privaten Gläubigern erzielen und zugleich die Sparauflagen der internationalen Kreditgeber akzeptieren, werden keine Finanzhilfen mehr fließen und Griechenland kann seine Schulden nicht mehr bedienen.

Bei den Einzelwerten stand vor allem Toyota unter Beobachtung. Der Autokonzern legte nach Börsenschluss Quartalszahlen vor. Der Kurs der Toyota-Aktie lag bis zu der Schlussglocke im Minus.

Der Euro bewegte sich im fernöstlichen Handel kaum. zwar überwog bei den Devisenhändlern der Optimismus, dass die Griechenland-Krise gelöst wird. Dennoch verwiesen Händler darauf, dass sich die Gemeinschaftswährung ohne eine Vereinbarung weiter in unruhigem Wasser befinde. Der Euro stagnierte bei 1,3109 Dollar.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Alfons-a-mon-president

07.02.2012, 06:54 Uhr

Nicht Griechenland dämpft die Stimmung in Japan sondern
das dämliche Grinsen von Sarkozy das kaum noch zu ertragen war.
und das "„Ich unterstütze Nicolas Sarkozy, egal, was er tut“ von pummeliger Angela.
Unglaubwürdig und vorgespielt kommt dem Zuschauer diese Trauergemeinde vor.
Man kann, man muss sich schämen ein Europäer zu sein wenn diese beiden das Nonplusultra von Europa der Nationen sein sollen und wollen.
Was ist aus unsere Politelite geworden dass wir uns diese Mittelmäßigkeit stundenlang reinziehen müssen.
Auf allen Kanälen werden wir überflutet mit der deutsch-französische Commedia dell'Arte.
Und keiner merkt dass dieses sich als Retter des Euro aufspielende Duo, Stellvertretend der deutsch-französische Achse ist, die uns Europäer in diese Sackgasse geführt hat weil sie allein bis heute in Europa das Sagen hatte. Morgen muss ich zum Arzt, meine Galle hat da nicht mehr mit gemacht. Sie hat sich entzündet, ich bin eben empfindlich.

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