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27.11.2012

06:15 Uhr

Börse Tokio

Griechenland-Paket macht Japaner froh

An der Börse in Japan geht es weiter bergauf. Die Anleger interessieren sich besonders für Banken- und Immobilientitel. Die Einigung in Brüssel beflügelt die Stimmung.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. dapd

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie Brüsseler Einigung auf ein neues Griechenland-Paket hat die Aktien im fernen Tokio anziehen lassen. Eine große Nachfrage nach Banken- und Immobilienaktien sorgte zudem für Gewinne im japanischen Leitindex Nikkei.

Die internationalen Geldgeber hatten sich zuvor grundsätzlich auf die Auszahlung neuer Hilfen an Griechenland von fast 44 Milliarden Euro verständigt. Davon sollen 34,4 Milliarden Euro noch im laufenden Jahr fließen, um eine drohende Staatspleite abzuwenden.

Der Tag an den Märkten (Stand: 6:30 Uhr)

Dax

7.478 Punkte (+ 0,99 Prozent)

Dow Jones

13.064 Punkte (+ 0,33 Prozent)

Nikkei

+ 0,13 Prozent (Schlussstand vom Montag)

Euro

1,3040 Dollar

Gold

1.714 Dollar

Öl (Brent)

112,01 Dollar

Der Nikkei-Index mit den 225 Standardwerten stieg im Mittagshandel um 0,4 Prozent auf 9424 Punkte und lag auch nachmittags noch auf diesem Niveau. Der breiter aufgestellte Topix legte anfangs um 0,3 Prozent auf 781 Zähler zu.

Investoren konzentrierten sich vor allem auf Unternehmen, die von der heimischen Nachfrage abhängig sind. Exportwerte standen dagegen auf den Verkaufszetteln. Sie hatten deutlich zugelegt, weil nach Erwartung der Anleger der schwächere Yen die Gewinne der Exporteure steigen lässt. Analysten sagten, die Gewinnmitnahmen seien normal.

Toyota -Papiere gaben 1,3 Prozent ab. Beim Kamerahersteller Nikon betrug das Minus ebenfalls 1,3 Prozent. Banken waren dagegen gefragt: So gab es bei Mitsubishi UFJ einen Gewinn von 0,5 Prozent.

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Die Einigung der Euro-Finanzminister auf eine Verringerung der griechischen Schuldenlast haben der Gemeinschaftswährung am Dienstag zu einem Sprung verholfen. Der Euro nahm zunächst die Marke von 1,30 Dollar und kostete am frühen Morgen im fernöstlichen Handel 1,2992 Dollar. In New York war er am Montag mit 1,2972 Dollar aus dem Handel gegangen. In der japanischen Währung kostete der Euro 106,52 Yen. Ein Dollar kostete 81,96 Yen und 0,9266 Schweizer Franken. Für einen Euro wurden 1,2041 Franken fällig.

Kommentare (1)

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27.11.2012, 07:53 Uhr

"An der Börse in Japan geht es weiter bergauf. Die Anleger interessieren sich besonders für Banken- und Immobilientitel. Die Einigung in Brüssel beflügelt die Stimmung."

Prima, das Hütchenspiel geht weiter! Die Bürger bluten, die Banker feiern... schöne neue Welt.

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