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16.06.2011

08:55 Uhr

Börse Tokio

Griechenland schickt Indizes in den Keller

Zu den deprimierenden Konjunkturdaten aus den USA gesellen sich neu entfachte Sorgen über die Lage in Griechenland. Das drückt den japanischen Aktienmarkt zu Handelsbeginn ins Minus. Auch der Rohstoffmarkt leidet.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. Quelle: dapd

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie Börse in Tokio hat am Donnerstag angesichts enttäuschender US-Konjunkturdaten sowie der Sorge über Griechenlands Schuldenprobleme schwach geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte beendete den Handel mit einem Verlust von 163,04 Punkten oder 1,70 Prozent beim Stand von 9411,28 Punkten. Der breit gefasste Topix gab um 12,24 Punkte oder 1,48 Prozent auf 812,41 Zähler nach.

Vor allem Rohstoff-Aktien wurden verkauft. Anteilscheine des Ölkonzerns Inpex notierten 2,9 Prozent im Minus, Aktien des größten Rohstoff-Händlers Mitsubishi Corp verloren 2,3 Prozent.

„Wir haben uns ziemlich an enttäuschende Daten aus den USA gewöhnt“, sagte Analyst Takashi Ohba von Okasan Securities. „Die heutigen Verluste dürften vor allem durch die Probleme der Eurozone ausgelöst werden.“

Die Europäer streiten sich über die Bedingungen für ein weiteres Hilfspaket, um Griechenland vor der Staatspleite zu bewahren. Deutschlands Vorschlag für eine Beteiligung privater Gläubiger geht der EZB, der EU-Kommission und manchen Euroländern zu weit.

Der Dollar wurde um 15.00 Uhr Ortszeit fester mit 80,77-78 Yen gehandelt nach 80,59-61 Yen am späten Vortag. Der Euro notierte zum Yen deutlich schwächer mit 113,99-114,03 Yen nach 115,82-86 Yen am späten Vortag. Zum Dollar lag er bei 1,4114-15 Dollar nach 1,4371-73 Dollar am späten Vortag.

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