Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.02.2015

08:02 Uhr

Börse Tokio

Höhere Ölpreise und Griechenland treiben Asien-Börsen

Der steigende Ölpreis und Hoffnungen auf einen Griechenland-Kompromiss beflügeln den japanischen Markt. Vor allem bei Papieren aus dem Bankensektor griffen Anleger kräftig zu.

Vor einer Anzeigetafel an der Börse in Tokio. Reuters

Vor einer Anzeigetafel an der Börse in Tokio.

TokioDie Aussicht auf eine Lösung im Streit über Griechenlands Schuldenprobleme und die wieder angezogenen Ölpreise haben am Mittwoch die Aktienmärkte in Fernost angetrieben. Die Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung zwischen der neuen Regierung in Athen und den anderen Euro-Staaten hatte bereits die Wall Street beflügelt. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 1,5 Prozent zu und erreichte damit den höchsten Stand seit Ende Oktober.

Mit einem Plus von fast zwei Prozent auf 17.678 Punkte verbuchte der Nikkei-Index die höchsten Zuwächse. Vor allem bei Papieren aus dem Bankensektor griffen Anleger kräftig zu. Aktien der Finanzgruppe Mitsubishi UFJ stiegen nach der Vorlage eines zweistelligen Gewinnsprungs mehr als fünf Prozent.

Die Deutschen und Aktien

Spekulationsobjekt

Eine aktuelle Studie der Direktbanken zeigt, dass Aktien von Privatanlegern weiterhin als extrem risikobehaftet wahrgenommen werden. Für 46 Prozent der Befragten ist die Aktie ein „rein spekulatives“ Anlageinstrument.

Quelle: „Aktion pro Aktie “

Geldanlage für Reiche

Eine Aktie ist für über die Hälfte der befragten Personen nur etwas für vermögende Investoren. 51 Prozent sind der Auffassung, dass eine Aktieninvestition nur für reiche Personen lukrativ ist.

Sicherheitsorientiert

Wenn sich deutsche Anleger für eine Investition in Aktien entscheiden, legen sie weiterhin den Fokus auf Sicherheit. 71 Prozent investieren konservativ und sicherheitsorientiert in Aktien.

Langfristige Wertsteigerung

Aktienkäufer in Deutschland lassen sich nicht von dem täglichen Auf-und Ab an den Märkten verführen. Sie hoffen auf eine langfristige Wertsteigerung. Die Studienergebnisse zeigen, dass 74 Prozent der Probanden höchstens zweimal im Jahr handeln.

Die Erholung der Ölpreise veranlasste Anleger, auch wieder Aktien aus dem Energiebereich zu kaufen, die sie angesichts des anhaltenden Preisverfalls zuvor abgestoßen hatten. Der Energiekonzern Inpex legte etwa um 2,5 Prozent zu.

In Australien kletterte der Index erneut um 1,2 Prozent als Folge der Zinssenkung der australischen Notenbank und kam damit nahe eines Sieben-Jahres-Hochs. Einzig in Shanghai gab die Börse anfängliche Gewinne wieder ab und notierte 0,8 Prozent niedriger.

Der Euro erholte sich im fernöstlichen Devisenhandel deutlich von seinem Tief des Vortages und notierte mit 1,1470 Dollar. Der Dollar wurde mit 117,95 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken legte zum Euro auf 1,0615 zu und war zum Dollar für 0,9256 zu haben.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×