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07.01.2013

07:43 Uhr

Börse Tokio

Japanische Aktien fallen fast ein Prozent

Gewinnmitnahmen bestimmen den Aktienhandel in Japan. Nach dem blendenden Start ins Jahr müssen die Akteure in Tokio ein wenig durchschnaufen. Die chinesischen Börsen legen dagegen leicht zu.

Traditionell gekleidete Japanerinnen nach der Neujahrs-Zeremonie an der Börse in Tokio. Reuters

Traditionell gekleidete Japanerinnen nach der Neujahrs-Zeremonie an der Börse in Tokio.

TokioGewinnmitnahmen haben den jüngsten Höhenflug an den Börsen in Asien am Montag gestoppt. Die Anleger seien nach dem kräftigen Kursanstieg der vergangenen Handelstage auf den höchsten Stand seit Monaten vorsichtiger geworden, um eine erwartete Korrektur am Markt nicht zu verpassen, sagten Händler.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 0,83 Prozent tiefer auf 10.599 Punkte. Auch die Märkte in Seoul, und Taiwan lagen im Minus. Der Leitindex in Sydney notierte kaum verändert. Auch der MSCI-Index für die asiatischen Aktien außerhalb Japans trat auf der Stelle. Lediglich die chinesischen Börsen in Shanghai und Hongkong verbuchten leichte Gewinne.

Tops und Flops: Was Aktien, Anleihen und Rohstoffe brachten

2012: Die Gewinne eines Jahres

Berechnung auf Dollarbasis seit dem 31.12.2011.

Quelle: Thomson Reuters Datastream, Stand 7.1.2013

Aktien in Asien

MSCI Asia ex Japan: 25,3 Prozent

Aktien in Schwellenländern

MSCI Emerging Equities: 21,2 Prozent

Hochzinsanleihen

ML Global High Yield Bonds: 20,0 Prozent

Aktien

MSCI Developed Equities: 19,3 Prozent

Anleihen aus Schwellenländern

JPM EMBI Emerging Debt: 19,0 Prozent

Währungsanleihen

JPM Emerging Local Currency Debt: 16,3 Prozent

Japans Währung

Yen je Dollar: 14,4 Prozent

Japanische Aktien

Japan - Nikkei-225-Index: 10,5 Prozent

Kupfer

Kupfer: 6,1 Prozent

Bundesanleihen

Zehnjährige Bundesanleihen: 5,9 Prozent

Gold

Gold: 5,9 Prozent

Rohöl

Rohöl (Brent): 3,7 Prozent

US-Staatsanleihen

Zehnjährige US-Staatsanleihen: 2,7 Prozent

Rohstoffe

CRB Commodities Index: - 3,6 Prozent

Japanische Staatsanleihen

Japan – zehnjährige Staatsanleihen: - 9,8 Prozent

Kaffee, Kakao und Zucker

GSCI Soft Commodities: - 19,6 Prozent

"Die Anleger haben sorgsam auf den Zeitpunkt für Gewinnmitnahmen gewartet, an dem sie nicht mehr mit einem weiteren Kursanstieg rechnen", sagte Analyst Yutaka Miura von Mizuho Securities. Es müsse aber keine große Korrektur werden. Zu den größten Verlieren gehörten zuletzt kräftig gefragte Exportwerte wie der Kamera- und Bürogeräte-Hersteller Canon mit einem Verlust von 1,7 Prozent und der Elektronikkonzern Toshiba mit einem Abschlag von 1,4 Prozent.

Zulegen konnten dagegen einige Bankenwerte. Sie profitierten von der Entscheidung des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, den Geldhäusern weltweit vier Jahre mehr Zeit für den Aufbau billionenschwerer Liquiditätspolster zu geben. So gewannen die in Hongkong gehandelten Aktien der britischen Großbank HSBC 1,2 Prozent. Die Papiere des japanischen Instituts Mizuho Financial verteuerten sich um rund ein Prozent.

Der Euro ist zum Start in die neue Handelswoche in Fernost leicht unter Druck gekommen. Die Gemeinschaftswährung verlor am Montag im frühen Handel 0,2 Prozent auf 1,3045 Dollar. Zur japanischen Währung notierte der Euro 0,3 Prozent schwächer bei 114,82 Yen.

Händler verwiesen auf anhaltende Spekulationen, dass die Geldpolitik in diesem Jahr in Japan weiter gelockert und in den USA dagegen etwas gestrafft werden könnte. Der Yen gab zum Dollar leicht auf 88,02 Yen von 88,13 Yen im späten US-Handel am Freitag nach. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2085 und zum Dollar mit 0,9263 wenig verändert.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

07.01.2013, 09:19 Uhr

Werden Artikel wie diese hier eigentlich noch von Menschenhand geschrieben, oder schreibt hier bereits eine Software???

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