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11.12.2012

06:28 Uhr

Börse Tokio

Japanische Aktien geben leicht nach

Den Akteuren am Aktienmarkt in Tokio fehlen die Kaufanreizen. Die Händler warten gespannt auf das zweitägige Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank. Der Euro notiert über 1,29 Dollar.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. dapd

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDer japanische Aktienmarkt hat am Dienstag nachgegeben. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor im Vormittagshandel 0,34 Prozent auf 9501 Punkte und lag auch nachmittags noch etwas tiefer. Der breiter gefasste Topix-Index büßte 0,55 Prozent ein auf 784 Punkte.

Händler zeigten sich vorsichtig wegen Anzeichen, der Markt könnte überkauft sein. Sie warteten auch das zweitägige Treffen des für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschusses der US-Notenbank ab, das am Dienstag beginnen sollte.

Außerdem mache den Anlegern der Haushaltsstreit in den USA Sorge, erklärten Analysten. Denn wenn dort Demokraten und Republikaner bis Ende des Jahres keinen Kompromiss erzielen, treten automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in Kraft, die die USA in eine Rezession stürzen könnten.

Der New Yorker Aktienmarkt hatte trotz dieser drohenden Fiskalklippe am Montag mit leichten Kursgewinnen geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsende mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 13.169 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss kaum verändert bei 1418 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,3 Prozent und ging mit 2986 Punkten aus dem Handel.

Der Euro hat sich am Dienstag von den politischen Unsicherheiten im Euro-Land Italien erholt. Im fernöstlichen Devisenhandel wurde am Vormittag ein Euro mit 1,2940 Dollar bewertet. Gegenüber dem tiefsten Stand seit zwei Wochen, den die Gemeinschaftswährung am Freitag mit 1,2876 Dollar erreicht hatte, legte der Euro um 0,5 Prozent zu.

Italien Ministerpräsident Mario Monti hatte seinen Rücktritt angekündigt. Und sein reformunwilliger Vorgänger Silvio Berlusconi, dessen Partei Montis Technokraten-Regierung die Unterstützung entzogen hatte, erklärte, er wolle wieder antreten. Das hatte in der EU Sorgen vor einem Rückfall Italiens in Finanz- und Sexskandale und eine Abkehr vom Sparkurs genährt. Der Euro kostete 106,56 Yen. Der Dollar wurde mit 82,38 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2078 und zum Dollar mit 0,9333.



Von

rtr

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