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13.01.2015

08:13 Uhr

Börse Tokio

Japanische Aktien schlittern ins Minus

Der Nikkei beendet den Handelstag in Tokio im Minus. Der fallende Ölpreis drückt auf die Stimmung der Anleger. Positive Konjunkturdaten aus China besänftigen die Investoren etwas.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. dpa

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie anhaltende Talfahrt der Ölpreise hat am Dienstag die Anleger an den Aktienmärkten in Fernost in die Defensive getrieben. Vor allem in Tokio ging es nach einem langen Wochenende an der Börse bergab. Der fallende Ölpreis verunsichere Investoren, sagten Händler.

Die Nordsee-Ölsorte Brent verbilligte sich weiter um 2,1 Prozent auf 46,45 Dollar pro Barrel, nachdem der Preis am Tag zuvor bereits um fünf Prozent gesunken war. Positiv aufgenommen wurden dagegen die Handelsdaten aus China. Die chinesischen Ausfuhren legten der Zollbehörde zufolge im Dezember stärker zu als erwartet.

Der Nikkei-Index büßte 0,6 Prozent auf 17.087 Punkte ein. Zu den größten Verlierern gehörten Einzelhandelsunternehmen wie Aeon und Seven & i. Die Aeon-Titel verbilligten sich um mehr als fünf Prozent, nachdem der Konzern über einen 48-prozentigen Rückgang des Betriebsgewinns im Zeitraum März bis November berichtet hatte. Der Gewinn von Seven&i fiel geringer aus als erwartet, die Aktien büßten daraufhin rund drei Prozent an Wert ein. Der steigende Yen lastete zudem auf Exportwerten wie Toyota, Honda und Sony. Der Dollar notierte gegenüber der japanischen Währung bei 117,94 Yen.

Der MSCI-Index der asiatisch-pazifischen Aktien außerhalb Japans lag 0,2 im Plus. Gewinne verbuchten etwa die Börsen in Taiwan und Hongkong. Am Devisenmarkt in Fernost legte der Euro leicht auf 1,1845 Dollar zu.

Von

rtr

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