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15.01.2015

08:05 Uhr

Börse Tokio

Japans Börsen schließen im Plus

Der Rohstoffpreis fängt sich etwas - und auch die Tokioter Börse folgt dem Trend. Der Nikkei schließt mit einem deutlichen Plus. Die Exportwerte profitieren zudem von einem schwachen Yen.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. ap

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag Gewinne verbucht. Die Erholung der Ölpreise gab den Anlegern etwas Zuversicht. Zuvor hatten enttäuschende US-Einzelhandelszahlen Sorgen um die Zukunft der Weltwirtschaft noch weiter geschürt: Das insgesamt niedrige Ölpreisniveau gebe den Verbrauchern eigentlich mehr Kaufkraft, sagten Analysten. Trotzdem sei der Einzelhandelsumsatz im Dezember gefallen, was auf ein hohes Konjunkturrisiko hindeute.

In Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 1,9 Prozent auf 17.108 Punkte. Der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan tendierte 0,4 Prozent höher. Der Ölpreis konnte bis gegen Ende des asiatischen Handels einen Großteil seiner jüngsten Gewinne von mehr als sechs Prozent verteidigen: Die Nordsee-Ölsorte Brent notierte mit 48,09 Dollar 1,2 Prozent niedriger. Erst am Vortag war der Preis mit 45,59 Dollar je Barrel (159 Liter) auf den tiefsten Stand seit 2009 gefallen.

Auch der Kupferpreis stabilisierte sich nach seinem Preisrutsch vom Vortag. Die Nachfrage nach dem Industriemetall gilt als wichtiger Hinweis auf die Konjunkturentwicklung.

Der Dollar erholte sich von seinen jüngsten Verlusten und notierte bei 117,86 Yen. Von der schwächeren Landeswährung profitierten japanische Exportwerte wie Toyota und Sony. Der Autohersteller schloss 1,8 Prozent höher, der Technologiekonzern ging mit einem Plus von 2,7 Prozent aus dem Handel.

Die Performance von Dax, S&P-500 & Co.

Athex (Griechenland)

Ein Jahr: - 28,9 Prozent
Drei Jahre: 21,4 Prozent
Fünf Jahre: - 62,4 Prozent

Bovespa (Brasilien)

Ein Jahr: - 2,9 Prozent
Drei Jahre: - 11,9 Prozent
Fünf Jahre: - 27,1 Prozent

BUX (Ungarn)

Ein Jahr: - 10,4 Prozent
Drei Jahre: - 2,0 Prozent
Fünf Jahre: - 21,6 Prozent

CSI 300 (China)

Ein Jahr: + 51,7 Prozent
Drei Jahre: + 50,6 Prozent
Fünf Jahre: - 1,2 Prozent

Dax (Deutschland)

Ein Jahr: + 2,7 Prozent
Drei Jahre: + 66,2 Prozent
Fünf Jahre: + 64,6 Prozent

MSCI Emerging Markets

Ein Jahr: - 4,6 Prozent
Drei Jahre: + 4,4 Prozent
Fünf Jahre: - 4,0 Prozent

MSCI World

Ein Jahr: + 2,9 Prozent
Drei Jahre: + 44,6 Prozent
Fünf Jahre: + 46,4 Prozent

NZX 50 (Neuseeland)

Ein Jahr: + 17,6 Prozent
Drei Jahre: + 70,0 Prozent
Fünf Jahre: + 72,4 Prozent

PSI 20 (Portugal)

Ein Jahr: - 26,8 Prozent
Drei Jahre: - 12,7 Prozent
Fünf Jahre: - 43,3 Prozent

RTS (Russland)

Ein Jahr: - 45,2 Prozent
Drei Jahre: - 42,8 Prozent
Fünf Jahre: - 45,3 Prozent

S&P-500 (USA)

Ein Jahr: + 11,4 Prozent
Drei Jahre: + 63,7 Prozent
Fünf Jahre: + 84,6 Prozent

TA-25 (Israel)

Ein Jahr: + 10,2 Prozent
Drei Jahre: + 35,0 Prozent
Fünf Jahre: + 27,9 Prozent

Gegen den Trend verloren Skymark Airlines 6,9 Prozent. Die Zeitung „Asahi Shimbun“ hatte berichtet, die angeschlagene Fluglinie werde sich nicht um Unterstützung des Wettbewerbers ANA bemühen und sich selbst sanieren. Vergangene Woche hatte Skymark erklärt, mit ANA Gespräche über Codeshare-Flüge zu führen und mit Investmentfonds über den Verkauf von Anteilen zu verhandeln.

Von

rtr

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