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24.12.2014

09:01 Uhr

Börse Tokio

Japans Märkte feiern starken Dollar

Die Vorgaben aus den USA und ein schwächerer Yen bescheren dem japanischen Aktienmarkt deutliche Gewinne. In ganz Asien klettern die Indizes, einzig in Schanghai nehmen Anleger Gewinne mit. Der Marktbericht.

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. ap

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

TokioDas starke Wachstum der US-Wirtschaft hat am Mittwoch die Börsen in Fernost beflügelt. Anleger griffen beherzt zu, nachdem neuesten Daten zufolge die US-Wirtschaft von Juli bis September so stark gewachsen ist wie seit elf Jahren nicht mehr. „Der Appetit nach Risiko kommt schneller zurück als erwartet“, sagte Junichi Ishkawa, Analyst bei IG Securities. Wegen der Weihnachtsfeiertage sei der Handel jedoch dünn.

Der MSCI-Index für die Märkte außerhalb Japans legte um 0,2 Prozent zu. In Tokio stieg der Nikkei 1,2 Prozent auf 17.854 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Wochen. Ausreißer in Asien war der Aktienmarkt in Shanghai, der um zwei Prozent fiel. Händlern zufolge nahmen Anleger verstärkt Gewinne mit.

Die Feiertage an der Börse

Heiligabend (24.12.)

Frankfurt: geschlossen
New York: 9:30 Uhr - 13 Uhr
Wien: geschlossen
London: 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Zürich: geschlossen
Japan: gewöhnlicher Handel

1. Weihnachtstag (25.12.)

Frankfurt: geschlossen
New York: geschlossen
Wien: geschlossen
London: geschlossen
Zürich: geschlossen
Japan: gewöhnlicher Handel

2. Weihnachtstag (26.12.)

Frankfurt: geschlossen
New York: gewöhnlicher Handel
Wien: geschlossen
London: geschlossen
Zürich: geschlossen
Japan: gewöhnlicher Handel

Silvester (31.12.)

Frankfurt: geschlossen
New York: gewöhnlicher Handel
Wien: geschlossen
London: 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Zürich: geschlossen
Japan: geschlossen

Neujahr (01.01.)

Frankfurt: geschlossen
New York: geschlossen
Wien: geschlossen
London: geschlossen
Zürich: geschlossen
Japan: geschlossen

In Japan sorgte auch ein schwächerer Yen für Optimismus. Das hilft international aufgestellten Unternehmen. „Die starke amerikanische Wirtschaft treibt den Dollar nach oben und den Yen nach unten“, sagte Hiroyuki Nakai vom Tokai Tokyo Research Center. Von der Schwäche des Yens profitierten vor allem Exportwerte. So stiegen die Aktien von Honda um zwei Prozent, von Toyota um 1,6 Prozent und von Panasonic um 1,5 Prozent.

Der Euro zeigte sich bei einem Kurs von 1,2173 Dollar fast unverändert. Zuvor war die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2165 Dollar noch auf den tiefsten Stand sei 28 Monaten gefallen. Die starken US-Daten schürten am Devisenmarkt wieder einmal Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen früher als erwartet anheben könnte. Damit würde der Dollar für Investitionen attraktiver werden.

An Heiligabend ruht in Frankfurt der Dax, die Börsen in London und New York hingegen haben bis zum Mittag (Ortszeit geöffnet).

Von

rtr

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