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01.03.2013

07:51 Uhr

Börse Tokio

Japans Märkte legen weiter zu

Maue Daten aus China belasten die Aktienmärkte in Fernost. Japan kann sich abkoppeln. Dazu trugen auch rückläufige Verbraucherpreise bei. Die Zahlen erhöhen den Druck auf die Notenbank, ihre Geldpolitik zu lockern.

Börsenanzeige in Tokio. AP/dpa

Börsenanzeige in Tokio.

TokioMaue Konjunkturdaten aus China haben zum Wochenschluss die asiatischen Börsen belastet. Anleger sahen Sorgen bestätigt, dass der Aufschwung der chinesischen Wirtschaft noch nicht konstant an Fahrt gewonnen habe.

Zudem drückte am Freitag auf die Stimmung, dass die Fronten im US-Haushaltsstreit kurz vor Ablauf der Frist für eine Einigung verhärtet schienen. Ausgaben-Kürzungen über 85 Milliarden Dollar könnten die Wachstumsaussichten für die USA und die Weltwirtschaft gefährden.

Steckt die Welt im Währungskrieg?

Warum hat der Euro an Wert gewonnen?

Der Höhepunkt der Euro-Krise im Jahr 2012 war ein Tiefpunkt für den Euro. Der Wechselkurs fiel bis auf 1,20 Dollar. Seitdem hat sich die europäische Währung wieder erholt. Aktuell notiert sie bei 1,35 Dollar.
Für Europas obersten Währungshüter, EZB-Chef Mario Draghi, ist klar: „Die Aufwertung ist ein Zeichen der Rückkehr des Vertrauens in den Euro.“ Dazu kam die sehr lockere Geldpolitik in Japan und den USA: Die dortigen Notenbanken öffneten ihre Geldschleusen extrem weit, machten damit ihre Währungen billig. Das funktioniert so: Investoren verkaufen Wertpapiere in Dollar oder Yen (zum Beispiel an die Zentralbank, die sie ihnen mit frisch gedrucktem Geld abnimmt) und kaufen stattdessen welche in Euro. Als Konsequenz ändern sich die Wechselkurse - die „Preise“ für Währungen, die Angebot und Nachfrage widerspiegeln.

Welche Ziele verfolgen die Notenbanken in den USA und Japan?

Draghi ist überzeugt: Es geht nicht um einen „Währungskrieg“ oder einen Wettlauf um die billigste Währung. Vielmehr seien die aktuellen Wechselkursbewegungen ein Nebeneffekt der diversen Bemühungen, die Wirtschaft anzuschieben. Allerdings ist der Ansatz der Notenbanken teils völlig verschieden: Während Preisstabilität vorrangiges Ziel der EZB ist, hat die US-Notenbank Fed explizit einen doppelten Auftrag: Stabile Preise und möglichst hohen Beschäftigungsstand. „Man löscht dann dort eben das Feuer, das am heißesten brennt“, erklärt Commerzbank-Notenbankexperte Bernd Weidensteiner. In Japan übte die Regierung massiv Druck auf die Notenbank aus, die Geldschleusen noch weiter zu öffnen - ein fatales Signal, wie Bundesbank-Präsident Jens Weidmann meint: Die Unabhängigkeit der Zentralbank sei essenziell.

Wie reagiert die Europäische Zentralbank?

EZB-Präsident Draghi erklärte, die Notenbank habe die Euro-Aufwertung als potenzielles Risiko für Konjunktur und Geldwertstabilität im Auge. In einen „Währungskrieg“ will sich die EZB aber bisher nicht hineinziehen lassen - auch weil geldpolitische Schritte zur gezielten Euro-Abwertung Reformen der Krisenstaaten bremsen könnten. „Bei einem Krieg gibt es immer nur Verlierer“, sagte EZB-Direktor Jörg Asmussen dem „Handelsblatt“. „Wenn andere Notenbanken einen anderen Weg gehen, müssen wir dem nicht automatisch folgen.“

Wer profitiert von einem starken Euro?

Für Verbraucher in Deutschland bringt ein starker Euro mehrere Vorteile: Urlaubsreisen in ferne Länder werden tendenziell günstiger, ebenso wie der Sprit an der Tankstelle. Tendenziell werden alle importieren Waren günstiger. Auch Unternehmen, die für ihre Produktion Rohstoffe wie Erdöl einführen müssen, können preiswerter einkaufen. Denn diese Rohstoffe werden in Dollar abgerechnet.

Wem schadet ein starker Euro?

Vor allem der deutschen Exportwirtschaft. Seit Sommer 2012 hat der Euro zu vielen Währungen aufgewertet. Waren aus dem Euroraum werden im außereuropäischen Ausland tendenziell teurer, das könnte die konjunkturelle Erholung im Euroraum gefährden. Deutsche Maschinenbauer spüren den stärkeren Euro bereits, weil ihre Produkte gegenüber der Konkurrenz aus den USA oder Asien teurer werden. Doch während sich deutsche Maschinen, Autos und Elektroprodukte auch über guten Ruf und Qualität verkaufen, dürfte der erstarkte Euro vor allem Euro-Krisenländern wie Griechenland, Portugal und Spanien zu schaffen machen. Allerdings bezweifelt EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen, dass das Wechselkursthema entscheidend ist für die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder: „Da geht es um Lohnstückkosten, Bürokratiekosten, mangelnde Produktivität und überregulierte Produktmärkte.“

Ist der Euro gegenüber Dollar oder Yen schon überbewertet?

Laut Draghi bewegt sich der Euro in der Nähe seines langfristigen Durchschnittswerts. 2008 hatte der Euro mal beinahe 1,60 US-Dollar gekostet, 2003 weniger als 90 US-Cent. Glaubt man dem „Big-Mac-Index“ des Magazins „Economist“, dann ist der japanische Yen gegenüber Euro und US-Dollar noch unterbewertet. Der Index vergleicht den Preis für den gleichen Burger in verschiedenen Währungsräumen. Demnach kostete der Big Mac in den USA im Januar 4,37 Dollar, im Euroraum 4,88 Dollar, in Japan nur 3,51 Dollar. Bereinigt um die Wirtschaftskraft pro Kopf ist der Burger damit in Japan um 17,1 Prozent zu billig, in der Eurozone aber um 20,8 Prozent zu teuer. In Deutschland kostet der Big Mac übrigens demnach „nur“ 17,7 Prozent mehr als in den USA, in Griechenland aber 28,1 Prozent, in Italien sogar satte 34,6 Prozent mehr.

Auch die Unsicherheiten über die Regierungsbildung im Schuldenkrisen-Land Italien veranlasste die Investoren, in der Defensive zu bleiben. Die Aussicht auf anhaltende Konjunkturhilfen der Notenbanken stützte die Kurse aber etwas.

Die Tokioter Börse konnte ihre Vortagsgewinne leicht ausbauen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,4 Prozent höher bei 11.606 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte 0,9 Prozent auf 984 Punkte.

Hintergrund zum Währungskrieg

Währungskrieg

In volkswirtschaftlichen Lehrbüchern steht der Begriff nicht, der angeblich 2010 vom brasilianischen Finanzminister Guido Mantega geprägt wurde. Gemeint ist damit, dass mehrere Länder eine Art Wettlauf starten, wer seine Währung am stärksten abwerten kann. Davon versprechen sie sich Vorteile bei der Wettbewerbsfähigkeit: Ist die eigene Währung schwach, profitieren davon Unternehmen, die ins Ausland exportieren - ihre Produkte werden billiger. Nachweisen ließ sich ein Währungskrieg bisher nicht.

Wechselkurs

Der Wert einer Währung lässt sich am besten im Verhältnis zu einer anderen Währung bemessen - das nennt man Wechselkurs. In Deutschland am geläufigsten ist der Euro-Dollar-Wechselkurs, er liegt derzeit bei etwa 1,33 Dollar. Fällt dieser dauerhaft, kann man sagen, der Euro habe gegenüber dem Dollar abgewertet. Oder umgekehrt: Der Dollar hat gegenüber dem Euro aufgewertet. Es kommt immer auf die Perspektive an.

Zentralbanken

Wechselkurse ergeben sich - wie die meisten Preise in einer Marktwirtschaft - in der Regel aus Angebot und Nachfrage. Eine wichtige Rolle dabei spielen die Zentralbanken, denn sie können große Mengen der einheimischen Währung (oder einer fremden) kaufen oder verkaufen und nehmen damit Einfluss auf die Wechselkurse. Ein Beispiel: Die Schweizer Notenbank hatte 2011 beschlossen, den Franken vor einer weiteren Aufwertung zum Euro im Zuge der Schuldenkrise zu bewahren beziehungsweise den Wechselkurs nicht unter 1,20 Franken fallen zu lassen. Dafür kauft die Zentralbank laufend Euro und andere Fremdwährungen.

Japan

Die starke Abwertung des Yen in den vergangenen Monaten ist der Auslöser für die jüngste Diskussion über einen „Währungskrieg“. Die im Vergleich zu Dollar oder Euro günstiger gewordene japanische Währung hilft der exportorientierten japanischen Wirtschaft. Dies ist politisch - von der neuen Regierung und der Zentralbank - erwünscht, denn das Land steckt seit Jahrzehnten in der Stagnation. Mit dem Anwerfen der Notenpresse - dem „Drucken“ von Geld - hilft die Zentralbank dabei, dass der Yen an Wert verliert.

Teuerung

Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Stärke beziehungsweise Schwäche einer Währung und der Teuerungsrate. Stark vereinfacht gesehen verschärft eine Abwertung die Inflation, bei einer Aufwertung schwächt sich die Preissteigerung hingegen ab. Geht diese gegen null oder fallen die Preise, spricht man von Deflation. Dies ist für eine Volkswirtschaft viel gefährlicher als eine moderate Inflation. Einflussmöglichkeiten haben wiederum die Notenbanken, die ja in erster Linie über die Preisstabilität wachen. In der Eurozone spricht man von stabilen Preisen, wenn die Teuerung mittelfristig bei knapp unter zwei Prozent liegt.

Die Anleger setzten darauf, dass die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe mit Unterstützung des designierten Notenbankchefs Haruhiko Kuroda die Notenpresse im Kampf gegen die Wirtschaftsflaute noch schneller rotieren lassen werde, sagten Händler.

Positiv bewerten Händler auch, dass die Verbraucherpreise in Japan im Januar den dritten Monat in Folge rückläufig waren. Die Kernrate ohne schwankungsanfällige Nahrungsmittelpreise, aber inklusive Energiepreise sank offiziellen Daten vom Freitag zufolge im Jahresvergleich um 0,2 Prozent. Die Daten dürften den Druck auf die japanische Notenbank erhöhen, mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik weiter gegen Deflation und Wirtschaftsflaute vorzugehen.

Von dem erst kürzlich auf zwei Prozent verdoppelten Inflationsziel von zwei Prozent ist Japan nach wie vor weit entfernt. Erst am Donnerstag nominierte Japan mit dem Chef der Asiatischen Entwicklungsbank, Haruhiko Kuroda, einen Anhänger einer laxen Geldpolitik als neuen Notenbankchef.

Auch die Märkte in Taiwan und Seoul legten zu. Die chinesischen Börsen in Shanghai und Hongkong spwie der MSCI-Index für die Aktien außerhalb Japans gaben dagegen nach. Neue Konjunkturdaten aus der Volkswirtschaft drückten auf die Stimmung. Demnach verlor die chinesische Industrie im Februar an Schwung. Sie wuchs so langsam wie seit fünf Monaten nicht mehr.

Nikkei-Index: Die zehn besten Tage an Japans Aktienmarkt

Rasanter Kursanstieg

Vier Prozent an einem Tag - das ist ungewöhnlich viel für den Nikkei-Index, der immerhin 225 Werte umfasst. Doch es gab noch viel bessere Tage. Die Hitliste.

Platz 1

14. Okt. 2008     9.447,57               1.171,14 Punkte               14,15 Prozent

Platz 2

2. Okt. 1990       22.898,41            2.676,55 Punkte               13,24 Prozent

Platz 3

15. Dez. 1949     109,62       11,12 Punkte                   11,29 Prozent

Platz 4

30. Okt. 2008     9.029,76               817,86 Punkte   9,96 Prozent

Platz 5

21. Okt. 1987     23.947,40            2.037,32 Punkte               9,30 Prozent

Platz 6

17. Nov. 1997    16.283,32            1.200,80 Punkte               7,96 Prozent

Platz 7

31. Jan. 1994      20.229,12            1.471,24 Punkte               7,84 Prozent

Platz 8

29. Okt. 2008     8.211,90               589,98 Punkte   7,74 Prozent

Platz 9

10. Apr. 1992     17.850,66            1.252,51 Punkte               7,55 Prozent

Platz 10

21. Mär. 2001    13.103,94            912,97 Punkte   7,49 Prozent

Der offizielle Einkaufsmanagerindex für die Branche fiel auf 50,1 Punkte von 50,4 Zählern im Januar. Damit lag er leicht unter den Markterwartungen, aber immer noch leicht über der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird. Der private Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC ging endgültigen Daten zufolge auf 50,4 Punkte von 52,3 Zählern im Januar zurück.

Einige Experten führten den Rückgang auf das chinesische Neujahrsfest zurück, das diesmal auf den Februar fiel und viele Bänder stillstehen ließ. Andere mahnten dagegen, die Daten zeigten, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt noch längst nicht zu alter Stärke zurückgefunden habe.

Yen-Verfall: Wie tief sinkt Japans Währung noch?

Gradmesser

Für die Aktienmärkte ist der Yen-Kurs gegenüber dem Dollar ein Gradmesser für die Abwertung der Landeswährung. 2012 fiel der Yen 15 Prozent gegenüber zehn großen Weltwährungen - so viel wie seit 1979 nicht mehr. Dies ergibt sich aus einem Bloomberg-Index.

Kurs

Die Notierung erfolgt in Yen pro Dollar, etwa: 85 Yen. Wenn dieser Wert steigt, etwa auf 90 Yen, steigt der Wert der US-Währung, und es sinkt der Wert der japanischen Währung.

Neue Regierung

Die neue japanische Regierung will die Konjunktur ankurbeln. Dafür nutzt sie alle Hebel. Einer davon ist auch die Schwächung der Währung. 2012 fiel der Yen um 11 Prozent gegenüber dem Dollar - so stark wie seit sieben Jahren nicht mehr.

Fiskalpolitik

Die japanische Regierung hat ein enormes Konjunkturpaket im Volumen von 20,2 Billionen Yen (173 Milliarden Euro) abgesegnet. Damit sollen unter anderem große öffentliche Bauprojekte im Nordosten des Landes finanziert werden. Rund 600.000 Arbeitsplätze verspricht sich Regierungschef Shinzo Abe davon.

Geldpolitik

Ministerpräsidenten Shinzo Abe drängt die Notenbank, ihre Geldpolitik weiter zu lockern und so die Fiskalpolitik zu flankieren. Die Zeitung Nikkei zitierte Abe mit den Worten, Japan habe wegen des starken Yen seine Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Er wolle, dass die Notenbank sich auch für ein Maximum an Beschäftigung in Japan verantwortlich fühle.

Wirtschaft schrumpft

Das Bruttoinlandsprodukt in Japan ist auf Jahresbasis im dritten Quartal um 3,5 Prozent geschrumpft. Ökonomen erwarten, dass es im vierten Quartal 2012 um 0,6 Prozent zurückgegangen ist.

Die Wende

Für das erste Quartal 2013 erwarten Ökonomen wieder ein Wachstum von 1,6 Prozent in Japan.

Währungsverfall

Die Konjunkturschwäche geht mit einem Wertverfall der Währung einher. Anfang 2013 liegt der Dollar gegenüber mit fast 90 Yen auf dem höchsten Niveau seit Juni 2010, also seit mehr als zweieinhalb Jahren. Gegenüber dem Euro markiert der Yen die niedrigsten Kurse seit Mai 2011, also seit mehr als anderthalb Jahren.

Yen-Prognosen

Die Banken rechnen mit einer weiteren Abschwächung des Yen. Damit liegen sie auf einer Linie mit der Regierung, die genau dies fördern will durch ihre Fiskalpolitik.

Wo Banken den Yen sehen

Morgan Stanley erklärte in einer Analyse, der Dollar könne gegenüber der japanischen Währung noch auf 100 Yen steigen in diesem Jahr. Societe Generale nennt ein Kursziel von 97 Yen bis Jahresende. Bisher ging die Bank von 87 Yen aus. Citibank glaubt, dass der Dollar bis Ende März auf 90 Yen steigt. Zuvor war die Bank von 87 Yen ausgegangen.

Welchen Yen-Kurs die Exporteure wünschen

Die Exportwirtschaft verweist darauf, dass die japanische Währung noch immer 13 Prozent über seinem Zehnjahres-Durchschnitt liegt. Dieser liegt gegenüber dem Dollar bei 101 Yen. Die Industrie in Japan wünscht sich einen Dollarkurs zwischen 90 and 100 Yen. Das sagt, Hiroshi Tomono, Präsident von Nippon Steel & Sumitomo Metal Corp.

Treiber für Export-Aktien

Die fortgesetzte Yen-Abwertung gegenüber den großen Währungen der Welt hilft vor allem den japanischen Exporteuren. Deren Aktien profitieren daher regelmäßig besonders stark, wenn der Yen an Wert verliert.

Rekorde an der Börse

Das Börsenbarometer Nikkei-Index marschiert im Januar von Rekord zu Rekord. Inzwischen liegen die Aktienkurse auf dem höchsten Niveau seit zwei Jahren.

 

"Zum einen kann man etwas Mut daraus schöpfen, dass die chinesische Wirtschaft im Wachstumsbereich bleibt, andererseits zeigen die Daten, dass der Aufschwung noch lange nicht konstant verläuft und immer wieder von Rückschlägen begeleitet werden dürfte", sagte Analyst Tim Waterer von CMC Markets.

Auf Unternehmensseite litten einige am Vortag kräftig gestiegene Exportwerte in Tokio unter Gewinnmitnahmen. So gaben die Papiere des weltgrößte Autobauers Toyota 0,3 Prozent nach. Die Titel des Elektronikkonzerns Toshiba verloren 0,5 Prozent. Von Spekulationen über eine weitere Lockerung der Geldpolitik profitierten vor allem Immobilienwerte. Der Branchenindex gewann mehr als fünf Prozent.

Der Euro konnte sich in Fernost behaupten. Die Gemeinschaftswährung legte leicht auf 1,3080 Dollar zu nach 1,3056 Dollar am Vorabend in New York. Am Tag zuvor hatte sich der Euro noch deutlich verbilligt. Die instabile politische Lage in Italien und der Haushaltsstreit in den USA werde die Entwicklung des Euro weiter in Schach halten, sagten Händler. Der Dollar notierte zum Yen wenig verändert bei 92,45 Yen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Insider

01.03.2013, 06:01 Uhr

Im Nikkei ist im Moment viel spekulatives Kapital.Ob der Anstieg von Dauer ist sei dahingestellt,da er sich streng genommen seit Ende 89 im Abwärtstrend befindet.

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