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26.12.2013

12:02 Uhr

Börse Tokio

Kleinanleger in Japan greifen zu

Der Nikkei-Index legt weiter zu und erreicht den höchsten Stand seit mehr als sechs Jahren. In diesem Jahr hat das Marktbarometer damit bereits mehr als 55 Prozent zugelegt.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. ap

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie japanische Börse hat ihren Höhenflug am Donnerstag fortgesetzt. Der Nikkei-Index schloss ein Prozent höher auf 16.174 Punkten und notierte damit so hoch wie seit November 2007 nicht mehr. Der breiter gefasste Topix legte sogar 1,7 Prozent zu auf 1279 Zähler.

Vor allem Kleinanleger deckten sich am Markt ein. Hintergrund ist ein Plan der Regierung, Dividenden und Kapitalerträge aus Aktien und Fondsbeteiligungen für fünf Jahre steuerfrei zu stellen. Damit sollen die Japaner dazu bewegt werden, ihre Ersparnisse hierin anzulegen.

Der Nikkei hat in diesem Jahr bereits 55,6 Prozent gewonnen. Damit zeichnet sich der stärkste Kursanstieg seit 1972 ab. Der japanische Aktienmarkt wird vor allem durch die aggressiven Konjunkturhilfen von Regierung und Notenbank befeuert.

Der Aktienmarkt in Shanghai rutschte dagegen um 1,6 Prozent ab. Investoren sorgten sich dort weiter um die Liquidität am Geldmarkt, nachdem die chinesische Zentralbank am Donnerstag von einer weiteren Geldspritze abgesehen hatte. In Hongkong blieben die Märkte wegen Weihnachten geschlossen. Sie öffnen am Freitag wieder. Die Börse in Seoul ging 0,1 Prozent tiefer aus dem Handel.

An den Devisenmärkten in Fernost kletterte der Dollar zur japanischen Währung auf ein neues Fünf-Jahres-Hoch von 104,85 Yen. Der Euro tendierte wenig verändert mit 1,3683 Dollar.

Von

rtr

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