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03.09.2013

09:09 Uhr

Börse Tokio

Konjunkturdaten treiben Aktien in Asien hoch

Der Nikkei-Index in Japan steigt rund drei Prozent, weil die japanische Währung weiter sinkt. Chinesische Dienstleister setzen ihren Wachstumskurs fort.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. ap

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

Ermutigende Konjunkturdaten aus China und Europa haben den Aktienmärkten in Fernost auch am Dienstag Auftrieb gegeben. Zudem steigerte die Vertagung eines Militärschlags der USA gegen Syrien die Risikolust der Anleger.

Dies ließ den Kurs des als sicheren Hafen geltenden Yen weiter sinken, wovon vor allem Exportwerte profitierten. Die höchsten Gewinne verbuchte der Leitindex Nikkei in Tokio, der rund drei Prozent auf 13.978 Punkte nach oben sprang. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte außerhalb Japans lag 0,6 Prozent im Plus.

Nach der chinesischen Industrie setzen auch die Dienstleister des Landes dank der anziehenden heimischen Nachfrage ihren Wachstumskurs fort. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) sank im August zwar leicht auf 53,9 von 54,1 Punkten im Juli, wie das Statistikamt am Dienstag erklärte.

Damit verharrte das Barometer jedoch deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Auch in der Euro-Zone hat die Industrie wieder an Fahrt aufgenommen. Selbst im Krisenland Spanien legte die Produktion wieder zu, das erste Mal seit April 2011. Der Einkaufsmanagerindex der britischen Industrie kletterte im August auf den höchsten Stand seit Februar 2011.

Mit Spannung warten die Anleger nun auf die Ratssitzung der US-Notenbank Fed in zwei Wochen. Viele Marktbeobachter rechnen damit, dass die Währungshüter sich für eine Straffung der milliardenschweren Anleihenkäufe entscheiden werden. Derzeit pumpen die Notenbanker monatlich rund 85 Milliarden Dollar über Anleihe-Käufe in die Wirtschaft, um die Konjunktur anzukurbeln.

In Tokio gehörten zu den größten Gewinnern exportabhängige Unternehmen. So verteuerten sich die Aktien des weltgrößten Autobauers Toyota um 3,3 Prozent. Die Papiere des Rivalen Nissan kletterten ebenfalls um rund drei Prozent

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