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28.03.2014

08:23 Uhr

Börse Tokio

Nikkei dreht ins Plus

Die Aussicht auf eine Erhöhung der Umsatzsteuer in Japan belastet zunächst den Aktienmarkt. Doch der Nikkei schafft die Wende und schließt auf Zwei-Wochen-Hoch. Steil nach unten ging es für Yahoo Japan.

Der Arbeitsmarkt in Japan sendet positive Signale: Die Börse reagiert kaum. Reuters, Sascha Rheker

Der Arbeitsmarkt in Japan sendet positive Signale: Die Börse reagiert kaum.

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben sich mit Gewinnen ins Wochenende verabschiedet. Auf der Börse in Tokio lasteten am Freitag zwar zunächst Gewinnmitnahmen und die Furcht vor den Folgen einer anstehenden Umsatzsteuererhöhung. Auch der Countdown zum Ende des Geschäftsjahres sorgte für ein unruhiges Geschäft. Doch bis Handelsschluss kehrten die wichtigsten Indizes zurück ins Plus, und der Nikkei schloss auf dem höchsten Stand seit zwei Wochen.

Der 225 Werte umfassende Index ging 0,5 Prozent höher auf einem Stand von 14.696 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 1186 Zähler. Auch andernorts in Fernost lief das Aktiengeschäft gut: Der MSCI-Index für die asiatischen Börsen ohne Japan stieg um 0,6 Prozent.

Schon am Donnerstag waren die Aktien in Tokio auf den höchsten Stand seit zwei Wochen geklettert, nachdem sich ein großer Pensionsfonds mit Anteilsscheinen eingedeckt hatte. Am Freitag machten zwar zunächst viele Anleger Kasse und auch die bevorstehende Anhebung der Umsatzsteuer trübte die Stimmung. Am ersten April steigt die Abgabe von fünf auf acht Prozent, was sich möglicherweise auf die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen auswirkt. Doch im Verlauf traten diese Sorgen in den Hintergrund und die Börsenbarometer zeigten wieder nach oben.

Gegen den Trend steil abwärts ging es aber für Yahoo Japan. Das Unternehmen verschreckte die Investoren mit seiner Ankündigung, Softbank in einem Milliardengeschäft den Mobilfunkanbieter eAccess abzukaufen. "Yahoo ist ein Inhalte-Anbieter", sagte ein hochrangiger Händler einer ausländischen Bank in Tokio. Es überzeuge nicht, dass der Konzern außerhalb seines Kerngeschäfts zukaufe. Yahoo-Japan-Aktien büßten fast elf Prozent ein.

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