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31.03.2014

09:59 Uhr

Börse Tokio

Nikkei-Index legt zu

Die Aussicht auf Konjunkturhilfen in China stützt die Märkte. Der schwache Yen macht Exporttitel besonders attraktiv. Die japanische Industrieproduktion ist zurückgegangen.

Der Arbeitsmarkt in Japan sendet positive Signale: Die Börse reagiert kaum. Reuters

Der Arbeitsmarkt in Japan sendet positive Signale: Die Börse reagiert kaum.

TokioHoffnungen auf Konjunkturmaßnahmen in China haben den Aktienmärkten in Fernost zu einem positiven Start in die Woche verholfen. Die Pekinger Führung hatte am Freitag ihre Bereitschaft signalisiert, der heimischen Wirtschaft unter die Arme zu greifen.

Das veranlasste die Anleger in Asien am Montag, sich wieder verstärkt mit Aktien einzudecken. In Japan besonders gefragt waren Exporttitel, die auch vom schwächeren Yen profitierten. Mut schöpften die Investoren zudem aus den jüngsten US-Konjunkturdaten. Sie deuteten darauf hin, dass die weltgrößte Volkswirtschaft auf einen soliden Wachstumspfad eingeschwenkt ist.

Der 225 Werte umfassende Index ging mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 14.827 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix schloss 1,4 Prozent höher bei 1202 Zählern. Auch andernorts in Fernost lief das Aktiengeschäft gut: Der MSCI-Index für die asiatischen Börsen ohne Japan stieg um 0,4 Prozent. Auch die anderen führenden Fernost-Börsen lagen im Plus. Lediglich in Shanghai ging es bergab.

Die Anleger seien wieder risikofreudiger geworden, sagte Naoki Fujiwara, Chef-Fondsmanager bei Shinkin Asset Management. Ihre Zuversicht gründe sich vor allem auf der Aussicht auf Konjunkturhilfen in China und die jüngsten US-Konjunkturzahlen. Gestiegene US-Verbraucherausgaben im Februar, die am Freitag veröffentlicht worden waren, untermauerten den Trend vorhergehender Wirtschaftsdaten, dass die US-Konjunktur an Fahrt aufnimmt.

In Tokio griffen die Anleger vor allem bei Unternehmen zu, die besonders viel Geschäft im Ausland machen. Durch den Rückgang des Yen können sie mehr Profit aus ihren Exporten schlagen. So schloss die Aktie des Autobauers Nissan mit einem Plus von 2,2 Prozent, während der Kurs des Rivalen Honda um 2,3 Prozent zulegte.

Das Papier der Supermarktkette Aeon legte 1,5 Prozent zu. Die Wirtschaftszeitung Nikkei hatte zuvor berichtet, das Unternehmen wolle in Kürze Billig-Smartphone-Dienste anbieten. Die Gebühren sollen demnach weniger als die Hälfte dessen betragen, was auf dem japanischen Markt üblich sei.

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