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10.03.2014

08:35 Uhr

Börse Tokio

Nikkei-Index verliert ein Prozent

Die chinesischen Exporte sind überraschend eingebrochen. Auch die japanische Wirtschaft wächst nicht so stark wie gedacht. Die Aktien von Malaysian Airlines brechen ein.

Die Kurse fallen an der Börse in Tokio. Reuters

Die Kurse fallen an der Börse in Tokio.

TokioEnttäuschende Konjunkturdaten aus China haben die asiatischen Aktienmärkte zu Wochenbeginn belastet. Auch die Krim-Krise und das vermisste malaysische Flugzeug sorgten für Verunsicherung. An allen wichtigen Aktienmärkten ging es am Montag bergab.

Der Nikkei-Index in Japan schloss gut ein Prozent schwächer bei 15.120 Zählern, nachdem er am Freitag noch den höchsten Stand seit fünf Wochen erreicht hatten. Der breiter gefasste Topix verlor 0,8 Prozent auf 1227 Zähler.

"Grundsätzlich haben US-Konjunkturdaten größere Auswirkungen auf den Markt, aber der psychologische Effekt der jüngsten Daten aus China darf nicht unterschätzt werden", sagte Koji Fukaya, Präsident von FPG Securities in Tokio.

Chartanalyse: Gute Chancen an der Tokioter Börse

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Der Kurs des japanischen Auswahlindex Nikkei hat sich innerhalb von zwölf Monaten fast verdoppelt. Nun bietet ein Rücksetzer aus charttechnischer Sicht eine neue Einstiegschance.

Die chinesische Exportwirtschaft musste im Februar einen Dämpfer hinnehmen, die Ausfuhren brachen überraschend ein. Verglichen mit dem Vorjahr setzten die Firmen des Landes 18,1 Prozent weniger im Ausland ab, während Experten im Schnitt mit einem Anstieg der Exporte gerechnet hatten.

Das schürte Zweifel an der Wachstumsstärke der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft und belastete besonders die Börsen des Landes. Der CSI-300 der Börsen Shenzhen und Shanghai gab 3,3 Prozent nach, der Index der Börse Shanghai gab etwa drei Prozent nach. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktiemärkte außerhalb Japans verlor 1,4 Prozent.

Anleger hielten sich auch wegen der Krim-Krise mit Investitionen in Aktien zurück und setzten auf als sicher geltende Anlagen wie Gold. Vor allem Optionsscheine für Wetten auf steigende Goldpreise waren gefragt. Im Konflikt um die Schwarzmeer-Halbinsel Krim hielten die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland an.

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