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06.02.2014

08:06 Uhr

Börse Tokio

Nikkei-Index verliert leicht

Die Aktienmärkte in Asien haben uneinheitlich geschlossen. Viele Akteure warten auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank. Während der Nikkei-Index in Japan fiel, verzeichnete der MSCI-Index für die Region Gewinne.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. Reuters

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioVor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank haben sich die Anleger an den asiatischen Börsen am Donnerstag zurückgehalten. Ebenfalls für Nervosität sorgten die für Freitag erwarteten Daten vom US-Arbeitsmarkt. In Tokio ging der Nikkei-Index mit einem Minus von 0,18 Prozent bei 14.155 Punkten aus dem Handel.

Der MSCI-Index für die asiatischen Börsen außerhalb Japans legte 0,9 Prozent zu, nachdem er sich in den vergangenen fünf Tagen auf Talfahrt befunden hatte. Erleichtert reagierten Investoren auf die relative Ruhe in den Schwellenländern. Zuletzt hatte die Furcht vor einer Krise in Staaten wie der Türkei, Südafrika und Russland die Börsen in Fernost belastet.

Die Anleger richteten ihr Augenmerk auf den EZB-Zinsentscheid am Donnerstagnachmittag. Die Marktteilnehmer in Fernost waren sich uneinig, ob weiter an der Zinsschraube gedreht wird: Mit einem Leitzins auf einem Rekordtief von 0,25 Prozent bleibt nicht mehr viel Spielraum für weitere Senkungen. Viele Händler rechnen aber mit einer weiteren Lockerung.

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Ebenfalls im Fokus stand die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt. Die US-Notenbank hat das Ausmaß ihrer weiteren Drosselung der Dollar-Flut von einer Verbesserung des Stellenmarkts abhängig gemacht. Die amtlichen Daten werden am Freitag veröffentlicht. "Sollten sie schlecht ausfallen, würde es den Märkten das Herz brechen", sagte Tohru Yamamoto von Daiwa Securities.

Zu den Verlierern in Japan gehörten Toyota und Canon. Die Aktien des Autobauers und des Kamera-Herstellers fielen um jeweils knapp ein Prozent.

Von

rtr

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