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19.01.2015

08:28 Uhr

Börse Tokio

Nikkei klettert über 17.000 Punkte

Nach schweren Verlusten in der vergangenen Woche legt der Nikkei heute kräftig zu. Die Konjunktur in den USA zieht kräftig an. Und der Yen verliert an Wert, was die Exporteure freut. Sony-Aktionäre können sich freuen.

Börsentafel in Tokio: Der Nikkei kann wieder zulegen. ap

Börsentafel in Tokio: Der Nikkei kann wieder zulegen.

Positive Vorgaben aus den USA haben der Tokioter Börse zu Wochenbeginn Auftrieb verliehen. Die Gewinne an der Wall Street im Zuge ermutigender Konjunkturdaten hätten die Stimmung nach den jüngsten Kursverlusten aufgehellt, sagten Händler. In China wurden hingegen am Montag heftige Verluste verbucht. Grund dafür war das Verbot bestimmter Finanzprodukte, die in den vergangenen drei Monaten für exzessive Marktspekulationen verantwortlich gemacht wurden. Der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan tendierte 0,35 Prozent tiefer.

In Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,89 Prozent auf 17.014 Punkte, nachdem er am Freitag auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Monaten gefallen war. Ein schwächerer Yen half den Exportwerten. Zu den größten Gewinnern gehörte der Elektronikkonzern Sony mit einem Aufschlag von 2,5 Prozent. Fast neun Prozent in den Keller ging es dagegen mit den Aktien von Sharp. Das Elektronikunternehmen dürfte der Zeitung "Nikkei" zufolge in dem bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2014/15 wieder in die roten Zahlen rutschen. Das Management hatte erst kürzlich sein Gewinnziel infrage gestellt.

Vor der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag, bei der viele Börsianer inzwischen mit weiteren Konjunkturhilfen diesmal in Form eines Programms zum Kauf von Staatsanleihen rechnen, hielten sich die Anleger in Fernost aber zurück. Auch ein Feiertag in den USA sorgte für einen etwas dünneren Handel.

In China dominierten die negativen Vorzeichen. Die Börse in Shanghai tendierte mit fast acht Prozent im Minus. Insbesondere die Aktien von Finanzinstitutionen und Brokern mussten Federn lassen. Die Entscheidung der Regulierungsbehörde zum Verbot bestimmter Finanzprodukte habe den Kapitalzufluss gestoppt, der für die jüngste Rally verantwortlich gewesen sei, sagte Du Changchun, Analyst bei Northeast Securities.

Die Performance von Dax, S&P-500 & Co.

Athex (Griechenland)

Ein Jahr: - 28,9 Prozent
Drei Jahre: 21,4 Prozent
Fünf Jahre: - 62,4 Prozent

Bovespa (Brasilien)

Ein Jahr: - 2,9 Prozent
Drei Jahre: - 11,9 Prozent
Fünf Jahre: - 27,1 Prozent

BUX (Ungarn)

Ein Jahr: - 10,4 Prozent
Drei Jahre: - 2,0 Prozent
Fünf Jahre: - 21,6 Prozent

CSI 300 (China)

Ein Jahr: + 51,7 Prozent
Drei Jahre: + 50,6 Prozent
Fünf Jahre: - 1,2 Prozent

Dax (Deutschland)

Ein Jahr: + 2,7 Prozent
Drei Jahre: + 66,2 Prozent
Fünf Jahre: + 64,6 Prozent

MSCI Emerging Markets

Ein Jahr: - 4,6 Prozent
Drei Jahre: + 4,4 Prozent
Fünf Jahre: - 4,0 Prozent

MSCI World

Ein Jahr: + 2,9 Prozent
Drei Jahre: + 44,6 Prozent
Fünf Jahre: + 46,4 Prozent

NZX 50 (Neuseeland)

Ein Jahr: + 17,6 Prozent
Drei Jahre: + 70,0 Prozent
Fünf Jahre: + 72,4 Prozent

PSI 20 (Portugal)

Ein Jahr: - 26,8 Prozent
Drei Jahre: - 12,7 Prozent
Fünf Jahre: - 43,3 Prozent

RTS (Russland)

Ein Jahr: - 45,2 Prozent
Drei Jahre: - 42,8 Prozent
Fünf Jahre: - 45,3 Prozent

S&P-500 (USA)

Ein Jahr: + 11,4 Prozent
Drei Jahre: + 63,7 Prozent
Fünf Jahre: + 84,6 Prozent

TA-25 (Israel)

Ein Jahr: + 10,2 Prozent
Drei Jahre: + 35,0 Prozent
Fünf Jahre: + 27,9 Prozent

Der Euro legt nach seiner Talfahrt der vergangenen Woche in Fernost eine Verschnaufpause ein. Die Gemeinschaftswährung notierte wenig verändert bei 1,1555 Dollar. Am Freitag war sie zeitweise auf ein Elf-Jahres-Tief von 1,1459 Dollar gefallen, nachdem die Schweizer Notenbank überraschend den Euro-Mindestkurs des Franken abgeschafft und damit die Märkte schockiert hatte. Der Euro wurde in Fernost mit etwa einem Schweizer Franken gehandelt. Der Dollar lag bei 0,8640 Franken. Zur japanischen Währung notierte er bei 117,20 Yen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

19.01.2015, 12:55 Uhr

Die Konjunktur in den USA zieht kräftig an. Und der Yen verliert an Wert, was die Exporteure freut. Sony-Aktionäre können sich freuen.

..............................................................

Wie stabil ist die Lage in dem USA tatsächlich ??????????????

Aktionäre verkaufen schon Hühnereier...

bevor das Huhn die Eier gelegt hat !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!










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