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15.01.2014

08:19 Uhr

Börse Tokio

Nikkei legt kräftig zu

Zum Jahresbeginn war der Aktienmarkt in Japan eingeknickt. Doch nun geht es wieder deutlich nach oben. Eine Prognose der Weltbank sorgt für gute Stimmung. Davon profitieren besonders die Exportwerte.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. dpa

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie angehobene Weltbank-Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft hat am Mittwoch für Kauflaune an den Aktienmärkten in Fernost gesorgt. Zudem hellte das ermutigende Weihnachtsgeschäft des US-Einzelhandels die Stimmung wieder auf und stärkte den Konjunkturoptimismus unter den Anlegern. Der Tokioter Leitindex Nikkei legte 2,5 Prozent auf 15.808 Punkte zu und konnte damit die Verluste des Vortags weitestgehend wieder ausgleichen. Der schwache US-Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche hatte dem Nikkei am Dienstag mit einem Minus von 3,1 Prozent den größten Tagesverlust seit fünf Monaten eingebrockt.
In Tokio waren vor allem Exportwerte gefragt. Sie profitierten zusätzlich von einem schwächeren Yen. So legten die Aktien des Elektronikkonzerns Toshiba rund 4,6 Prozent zu. Die Papiere des Rivalen Panasonic gewannen 3,7 Prozent. Der Autobauer Toyota verbuchte ein Kursplus von 1,5 Prozent.


An den übrigen Handelsplätzen in Asien fielen die Zuwächse geringer aus. Der MSCI-Index der wichtigsten Aktien des Asien-Pazifik-Raums außerhalb Japans lag nur 0,1 Prozent im Plus. In Singapur legte der Index nach vier Tagen mit Verlusten um 0,5 Prozent zu. In Taiwan und Australien lag das Plus bei rund 0,6 Prozent.


Die Weltbank sieht dank der Entwicklung in den Industriestaaten einen Wendepunkt erreicht und hat deshalb ihren Ausblick für das globale Wirtschaftswachstum angehoben. Dem in Washington vorgelegten Bericht zufolge soll die Weltwirtschaft 2014 3,2 Prozent zulegen nach 2,4 Prozent im vergangenen Jahr. Im Juni war die Weltbank noch von einem Plus von drei Prozent ausgegangen. Die Konjunktur in den Industrieländern gewinne an Schwung, "und das sollte in den nächsten Monaten stärkeres Wachstum in den Entwicklungsländern unterstützen", sagte Weltbank-Chef Jim Yong Kim.

Von

rtr

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