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01.05.2014

09:30 Uhr

Börse Tokio

Nikkei nach Dow-Rekord deutlich im Plus

Nach dem Rekordschluss des Dow Jones legt der Nikkei bis zum Börsenschluss 1,3 Prozent im Plus. Die Aktie der japanischen Investmentbank Nomura bekam nach positiven Quartalszahlen Auftrieb.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. ap

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioFreundliche Vorgaben aus den USA haben dem japanischen Aktienmarkt am Donnerstag Auftrieb verliehen. Der Rekord-Schlussstand des Dow-Jones-Index an der Wall Street und die Aussicht auf eine weitere Erholung der US-Wirtschaft ermunterten die Anleger zu Käufen.

Mäßige Konjunkturdaten aus China traten dagegen etwas in den Hintergrund. Der staatlich erhobene Einkaufsmanager-Index der chinesischen Industrie legte im April zwar minimal auf 50,4 Punkte zu und blieb damit über der Marke von 50 Punkten, ab der er Wachstum signalisiert. Das Barometer lag jedoch knapp unter der Expertenprognose von 50,5 Zählern. Die Daten hätten zwar keine neuen Sorgen vor einer Konjunkturabkühlung in China geschürt, sagte Händler. Sie weckten aber auch keine großen Hoffnungen. Allerdings blieb der Börsenhandel in Asien gering, da mehrere Märkte wie etwa Shanghai, Hongkong und Seoul wegen eines Feiertags geschlossen blieben.

In Tokio verbuchte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index den größten Gewinn seit zwei Wochen und schloss 1,3 Prozent höher bei 14.485 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte 1,7 Prozent auf 1182 Zähler. Auftrieb gaben auch Quartalszahlen von Brokerhäusern. Die Aktien der größten japanischen Investmentbank Nomura gewannen 6,3 Prozent. Die Papiere des Rivalen Daiwa Securities stiegen 3,1 Prozent.

In New York hatte der Dow-Jones-Index der Standardwerte am Mittwoch um 0,3 Prozent auf 16.580 Punkte zugelegt und damit so hoch wie nie zuvor in seiner Geschichte geschlossen. Zwar wuchs die US-Wirtschaft im ersten Quartal überraschend nur um 0,1 Prozent.. Im Handelsverlauf setzte sich aber zunehmend die Lesart durch, dass dafür vor allem der harte Winter verantwortlich war. Als die US-Notenbank dann einen eher freundlichen Ausblick auf das laufende Quartal und eine weitere Reduzierung ihrer konjunkturstützenden Anleihen-Käufe bekanntgab, verfestigte sich die Erwartung einer guten Wirtschaftsentwicklung.

Von

rtr

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