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10.09.2014

04:46 Uhr

Börse Tokio

Nikkei orientiert sich nach unten

Die japanischen Anleger zeigten sich ebenso unwillig Risiken einzugehen, wie ihre Kollegen an der New Yorker Wall Street. Im Mittagshandel am Mittwoch ging es nach unten. Enttäuschung vor allem für Apple-Zulieferer.

Mann vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. Anleger befürchten eine Abkühlung der Weltwirtschaft. Reuters

Mann vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. Anleger befürchten eine Abkühlung der Weltwirtschaft.

TokioDie japanische Börse ist am Mittwoch den negativen Vorgaben aus den USA gefolgt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte zur Mittagspause 0,35 Prozent tiefer bei 15.693 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index tendierte nahezu unverändert bei 1299 Zählern. Analysten erklärten, Investoren machten sich Sorgen, dass die US-Notenbank früher als erwartet die Zinsen wieder anheben könnte. Zudem blieben bei der jüngsten Präsentation neuer Produkte des iPhone-Herstellers Apple nach Einschätzung von Branchenbeobachtern größere Überraschungen aus.

Zu den Verlierern zählten Zulieferer von Apple. Die Aktien von Nitto Denko Corp und TDK verloren jeweils bis zu 1,3 Prozent an Wert.

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Zu den Kursgewinnern zählten dagegen Exportunternehmen, denen der schwächere Yen zugute kommen sollte. So kletterten Honda 0,5 Prozent und Canon stiegen um 0,7 Prozent. Analysten zufolge sind viele Konzerne beim Erstellen ihrer Geschäftsziele von einem Kurs von 100 Yen pro Dollar ausgegangen. Der derzeitige Kurs verschafft ihnen damit nicht nur mehr Wettbewerbsfähigkeit als angenommen, sondern erhöht in Yen gerechnet auch im Ausland erwirtschaftete Gewinne.

Am Devisenmarkt in Fernost tendierte der Euro kaum verändert bei 1,2932 Dollar. Die US-Währung kostete zum Yen 106,24 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2073 und zum Dollar mit 0,9334.

Von

rtr

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