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29.05.2013

08:40 Uhr

Börse Tokio

Nikkei rettet sich ins Plus

Schnäppchenjäger stützen in Tokio die Kurse. Der Nikkei schließt mit kleinem Plus. Allerdings fürchten immer mehr Fernost-Anleger ein Ende der der Konjunkturhilfen der US-Notenbank.

Die Börse in Tokio scheint den Aufwärtstrend weiter beizubehalten. dpa

Die Börse in Tokio scheint den Aufwärtstrend weiter beizubehalten.

TokioDie anhaltenden Spekulationen über ein früheres Ende der Konjunkturhilfen der US-Notenbank sorgen an den Aktienmärkten in Asien für Verunsicherung. Auch die positiven US-Vorgaben konnten die Kurse am Mittwoch nicht uneingeschränkt beflügeln. Die Anleger befürchteten, dass die Federal Reserve ihr Anleihe-Kaufprogramm schneller als erwartet beenden könnte, sagten Händler. Dies sei durch überraschend positive Konjunkturdaten noch verstärkt worden, die am Vortag noch für eine Fortsetzung der Rally an der Wall Street sorgten. Denn auch die Fernost-Märkte hätten stark von der US-Geldflut profitiert.
In Tokio setzte der Leitindex Nikkei seine Erholung nach dem Kursrutsch in der Vorwoche zwar den zweiten Tag in Folge fort. Er gab aber gegen Handelsende seine Gewinne von zeitweise mehr als einem Prozent fast vollständig wieder ab und schloss nur mit einem minimalen Plus von 0,1 Prozent bei 14.436 Punkten. Auch die Märkte in Shanghai, Seoul, Taiwan und Sydney verbuchten leichte Gewinne. Dagegen notierten die Börsen in Hongkong und Singapur sowie der MSCI-Index für die asiatischen Börsen außerhalb Japans schwächer.
Händler erklärten die Kursaufschläge mit den guten Vorgaben von der Wall Street und der Yen-Schwäche. Zudem stützten langfristig interessierte Investoren mit der Suche nach günstigen Kaufgelegenheiten nach dem Kurseinbruch der vergangenen Woche die Kurse. Allerdings könne der Markt auch in den nächsten beiden Wochen noch stark schwanken, warnte Analyst Shun Maruyama von BNP Paribas.
Bei den Einzelwerten stachen die Aktien von Renesas mit einem Plus von 3,3 Prozent positiv heraus. Der Wirtschaftszeitung "Nikkei" zufolge erhält der angeschlagene Chip-Hersteller eine unter anderem von der Regierung finanzierte Geldspritze bereits Ende Juni und damit drei Monate früher als geplant.
Die US-Börsen hatten ihre Kursrally am Dienstag fortgesetzt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 15.409 Punkten aus dem Handel.

Von

rtr

Kommentare (2)

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kraehendienst

29.05.2013, 06:41 Uhr

Irgendwann hilft auch dieses totphrasierte..."stärker als bisher angenommen steigt" nichts mehr!

Account gelöscht!

29.05.2013, 07:19 Uhr

Aber so versickern all die Milliarden, die von den Notenbanken in Umlauf gebracht werden sinnlos in den Aktienmärkten, statt in die realwirtschaft zu gehen.

Was bleibt sind Schulden für die Staaten und damit deren Erpressbarkeit. Und nur darum geht es.

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