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25.07.2013

02:47 Uhr

Börse Tokio

Nikkei rutscht ins Minus

Der Handel am Donnerstag in Tokio folgt den Vorgaben aus New York - und bringt leichte Verluste. Besonders zu leiden haben die Anleger bei Kameraherstellern. Hintergrund sind schlechte Nachrichten von Canon.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. ap

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDer japanische Aktienmarkt hat am Donnerstag nachgegeben, weitere Börsen in Asien folgten dem Abwärtstrend. An der Tokioter Leitbörse ging der Nikkei-Index um 1,1 Prozent auf 14.562 Punkte zurück. Der breiter aufgestellte Topix-Index verlor sogar 1,4 Prozent und ging mit 1202 Stellen aus dem Handel. Bis auf die Shanghaier Börse lagen auch die anderen Aktienmärkte im Minus. Der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Börsen außerhalb Japans ging um 0,5 Prozent zurück.

Die Märkte in Fernost folgten damit dem Beispiel der Wall Street, die nach enttäuschenden Unternehmenszahlen am Mittwochabend ebenfalls im Minus geschlossen hatte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,2 Prozent auf 15.542 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 sank um 0,4 Prozent und der Index der Technologiebörse Nasdaq trat mit 3579 Punkten auf der Stelle.

Der Aktienmarkt sei gesättigt, sagte Yasuo Sakuma von Bayview Asset Management. Zwar würde der günstige Kurs des Yen den Kauf von Unternehmenspapieren begünstigen, doch fehle es an attraktiven Angeboten. Viele Marktteilnehmer warteten deshalb auf die Quartalszahlen der Spitzenfirmen, um die künftige Richtung der Märkte ausmachen zu können. "Sollte zum Beispiel Nissan heute seine Jahresprognose anheben, würde das andere Automarken und den gesamten Markt mit sich ziehen", sagte Sakuma.

Der Euro legte im fernöstlichen Devisenhandel zu. Ein Euro wurde mit 1,3215 Dollar bewertet. Zum Yen notierte die Gemeinschaftswährung mit 131,93 Yen.

Zu den größten Verlierern der Börsentages gehörte Canon. Die Aktien des weltweit größten Herstellers von Digitalkameras rutschten um mehr als sechs Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen am Vortag seine Gewinnprognose wegen einer schwächelnden Nachfrage unter anderem in China gesenkt hatte. In den Sog gerieten auch Nikon -Papiere, die knapp fünf Prozent verloren. Canon und seinen Konkurrenten macht zu schaffen, dass immer mehr Menschen ihre Smartphones nutzen, um Fotos zu knipsen.

Von

rtr

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