Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.04.2015

09:37 Uhr

Börse Tokio

Nikkei schließt Achterbahnfahrt unverändert ab

Die Anleger in Asien warten auf Neuigkeiten aus Peking. Der Nikkei notierte daher zunächst nervös. Am Ende schloss er unverändert. Bei den Einzelwerten mussten vor allem japanische Autobauer größere Verluste hinnehmen.

Japanische Anleger rätseln über die Konjunkturpolitik Chinas. Reuters

Tokioter Börse:

Japanische Anleger rätseln über die Konjunkturpolitik Chinas.

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben zum Wochenauftakt keine gemeinsame Richtung gefunden. In Tokio machten die Anleger nach den jüngsten Kursgewinnen Kasse. Vor allem zuletzt besonders gefragte Papiere wie von Toyota verloren am Montag an Wert. Der Nikkei blieb schließlich nach einem unruhigen Handelstag praktisch unverändert. Die Börsen in China legten dagegen kräftig zu. Die Investoren setzten darauf, dass die Regierung in Peking mit neuen Konjunkturmaßnahmen auf den überraschenden Rückgang der Exporte reagieren wird.

Der Tokioter Leitindex Nikkei schloss bei 19.905 Punkten, nachdem er am Freitag erstmals seit 15 Jahren die Hürde von 20.000 Zählern genommen hatte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,4 Prozent fester. Die Börse in Shanghai legte 1,8 Prozent zu, der Markt in Hongkong gewann 1,5 Prozent.

In Tokio trennten sich die Anleger vor allem von Auto-Aktien. Toyota-Papiere büßten 0,9 Prozent an Wert ein, Nissan-Anteilsscheine verbilligten sich um 1,3 Prozent. Auch von Versicherungstiteln wie Tokio Marine und Sompo Japan Nipponkoa trennten sich die Anleger. Die Aktien gaben ein beziehungsweise eineinhalb Prozent nach.

In Hongkong stieg der Hang-Seng-Index auf den höchsten Stand seit sieben Jahren. Die jüngsten Konjunkturdaten nährten die Erwartung der Investoren, dass die Volksrepublik das Wachstum bald ankurbeln wird. „Künftig werden weitere Konjunkturmaßnahmen benötigt“, sagte Anlagestratege Nie Wen vom Hwabao Trust in Shanghai.

Die chinesischen Ausfuhren fielen im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15 Prozent, Experten hatten dagegen mit einer Zunahme von zwölf Prozent gerechnet. Die Einfuhren gingen mit 12,7 Prozent so stark wie seit Mai 2009 nicht mehr zurück, als die Weltwirtschaft mit der Finanzkrise kämpfte. Außerdem nahm die Weltbank ihre Wachstumsprognosen für China und die gesamte Region Ostasien/Pazifik leicht zurück.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×