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01.05.2013

08:28 Uhr

Börse Tokio

Nikkei schließt im Minus

Die schlechte Stimmung des Vortages wollte auch am ersten Tag des neuen Monats nicht weichen. Die enttäuschenden Quartalszahlen drückten die Indizes ins Minus. Besonders hohe Verluste musste Sharp einstecken.

Die enttäuschenden Quartalszahlen haben in Tokio den Nikkei ins Minus gedrückt. Reuters, Sascha Rheker

Die enttäuschenden Quartalszahlen haben in Tokio den Nikkei ins Minus gedrückt.

TokioEnttäuschende Unternehmenszahlen haben die Tokioter Börse am Mittwoch mit Verlusten schließen lassen. Vor allem Sharp-Aktien standen auf dem Verkaufslisten. An den meisten anderen Börsen in Asien wurde wegen des Maifeiertags nicht gehandelt. Der Euro notierte zum Dollar kaum verändert.
Der Nikkei-Index sank um 0,44 Prozent auf 13.799 Punkte. Das Börsenbarometer hatte im April 11,8 Prozent zugelegt, dem besten April seit 20 Jahren. Zwar seien auf kurze Sicht Gewinnmitnahmen empfehlenswert, sagte Shun Maruyama von der Bank BNP Paribas. Bis zum Jahresende dürfte der Nikkei aber die Marke von 15.000 Punkten erreicht haben. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans gab 0,17 Prozent nach.
Besonders deutlich fiel das Minus beim LCD-Hersteller Sharp aus. Das Unternehmen, das auch am deutschen Fernsehgerätehersteller Loewe beteiligt ist, wird im abgelaufenen Geschäftsjahr einen noch größeren Verlust ausweisen als bislang erwartet, wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr. Die Aktie fiel um mehr als fünf Prozent. Für Papiere der Fluggesellschaft Japan Airlines ging es um 4,35 Prozent nach unten. Das Unternehmen enttäuschte Investoren mit seinem Gewinnausblick. So wirken sich der schwächere Yen und die Probleme mit dem Langstreckenflieger Boeing 787 Dreamliner negativ aus.
Auch Konjunkturdaten aus China hoben die Stimmung nicht. Das Wachstum der chinesischen Industrie verlangsamte sich im April überraschend. Der offizielle Einkaufsmanagerindex fiel auf 50,6 von 50,9 im März. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten mit einem Stand von 51 gerechnet.
Kurz vor der EZB-Ratssitzung zeigte sich der Euro im fernöstlichen Handel kaum verändert. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3167 Dollar gehandelt, genauso wie am Vorabend in New York. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag ihren Leitzins senkt. Im Vergleich zur japanischen Währung kostete ein Dollar 97,36 Yen.

Von

rtr

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