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25.03.2014

08:09 Uhr

Börse Tokio

Nikkei schließt im Minus

Schwache US-Wirtschaftsdaten belasten die asiatischen Aktienmärkte. Der Nikkei gibt 0,4 Prozent nach. Anleger hoffen auf ein Konjunkturprogramm in China.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. ap

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie Schwäche der US-Industrie und die Krim-Krise haben am Dienstag die Aktienmärkte in Fernost belastet. Händler verwiesen auf den Markit-Einkaufsmanager-Index, der eine Abkühlung des Wachstums der US-Industrie signalisierte. Auch die Krise in der Ukraine drückte die Kurse. US-Präsident Barack Obama und führende Industriestaaten drohten Russland am Montag mit weiteren Sanktionen, sollte das Land im Osten oder Süden der Ukraine intervenieren.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel um 0,36 Prozent auf 14.423 Punkte. "Die geopolitischen Sorgen haben zwar keine großen direkten Auswirkungen auf den japanischen Handel, aber die Anleger verhalten sich defensiv", erklärte ein Portfoliomanager. Zudem sorge das nahende Ende des Fiskaljahres für Zurückhaltung. Dabei tendierten die größten Exportwerte uneinheitlich. So legten die Aktien von Toyota 0,8 Prozent und von Sony mehr als zwei Prozent zu, während Toshiba -Papiere 0,2 Prozent einbüßten.

Die meisten anderen asiatischen Aktienmärkte verbuchten ebenfalls leichte Kursverluste. Der entsprechende MSCI-Index für die asiatischen Börsen ohne Japan lag 0,2 Prozent im Minus. Insbesondere in Schwellenländern keimte aber die Hoffnung, dass die chinesische Regierung nach schwachen Wirtschaftsdaten die Konjunktur anschieben könnte.

Der Euro lag im fernöstlichen Devisenhandel kaum verändert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,3833 Dollar nach einem New Yorker Schlusskurs von 1,3839 Dollar. Händler klagten, dass die Lage der US-Konjunktur noch immer sehr ungewiss sei.

Von

rtr

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