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22.07.2014

09:16 Uhr

Börse Tokio

Nikkei schließt im Plus

Die Krisen in der Ukraine und in Nahost haben die asiatischen Marktteilnehmer mittlerweile eingepreist. Heute legte der Nikkei nach einigen verlustreichen Tagen wieder zu.

Börsenanzeigetafel in Tokio. ap

Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioAn den Börsen in Asien haben am Dienstag wieder die Bullen das Sagen. Die Krisen in der Ukraine und Nahost blieben zwar im Fokus der Händler, hieß es am Markt. Doch nachdem der Volatilitätsindex keine weiteren Ausschläge gezeigt habe, sei auch bei den Investoren Ruhe eingekehrt, sagte Akio Yoshino, Analyst bei Amundi Japan. Nach dem mutmaßlichen Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine über der Ostukraine war der Index am Freitag über 32 Prozent gestiegen, ein Zeichen für große Nervosität. Am Dienstag lag das Plus des nur noch bei sechs Prozent. In Japan sorgte zudem eine Unterbrechung des Aufwärtstrends beim Yen für steigende Kurse.

Der Aktienmarkt in Tokio hat am Dienstag mit Gewinnen geschlossen. Nach drei Handelstagen mit Verlusten schlug die Börse einen Erholungskurs ein. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte erhöhte sich um 127,57 Punkte oder 0,84 Prozent auf 15 343,28 Punkte. Der breit gefasste Topix legte um 9,98 Punkte oder 0,79 Prozent auf 1273,27 Punkte zu.
Am Vortag war die Börse wegen eines Feiertags geschlossen. Am Dienstag profitierten Exportwerte nach Angaben von Händlern davon, dass der Yen im Verhältnis zum US-Dollar und anderen Währungen an Wert verlor.

Unter den Einzelwerten profitierten vor allem exportlastige Titel von dem momentan nicht weiter steigenden Yen. Honda -Aktien gewannen 0,5 Prozent und Panasonic -Papiere 1,8 Prozent an Wert. Händler warteten nun auf die Quartalsberichte der japanischen Unternehmen. Sie interessiert vor allem die Auswirkung der Mehrwertsteuererhöhung im April. Die Regierung kappte ihre Wirtschaftsprognose für das laufende Jahr auf 1,2 von zuvor 1,4 Prozent. Hintergrund sei die schlechtere Entwicklung des Exports. Zudem sei der Nachfragerückgang nach der Mehrwertsteuererhöhung stärker als gedacht.

Am Devisenmarkt gab es kaum Bewegung. Der Euro tendierte zum Dollar nahezu unverändert zum späten Handel in den USA mit 1,3521 Dollar.

Von

rtr

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