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10.06.2014

08:25 Uhr

Börse Tokio

Nikkei schließt unter 15.000 Punkten

In Japan haben die Händler die Märkte mit Gewinnmitnahmen am Dienstag in die Verlustzone gedrückt. Glaubt man Experten, dürfte es an den Börsen in Japan noch ruhig bleiben – und zwar noch eine ganze Weile.

Anzeige der Börsenkurse in Tokio. AFP

Anzeige der Börsenkurse in Tokio.

TokioDie Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag uneinheitlich tendiert: Während die japanische Börse Verluste verzeichnete, legten andere Handelsplätze in Fernost zu. Der MSCI-Index für den asiatisch-pazifischen Raum ohne Japan verbesserte sich um 0,3 Prozent und kletterte zwischenzeitlich mit 493,54 Punkten auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Als Grund führten Händler Hoffnungen auf ein stärkeres Wirtschaftswachstum und die positiven Vorgaben aus den USA an.

In Tokio schloss der Nikkei 0,9 Prozent schwächer bei 14.994 Punkten, der breiter aufgestellte Topix gab 0,5 Prozent auf 1228 Stellen nach. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Gegen den Trend stiegen Papiere der Bank Mitsubishi UFJ Financial um 1,2 Prozent. Analysten von Bank of American Merrill Lynch hatten das Papier auf "Kaufen" von "Neutral" hochgestuft.

Experten gehen davon aus, dass sich die Anleger in Tokio noch eine Weile zurückhalten könnten. Zwar seien kurzfristig orientierte Hedgefonds und Privatanleger aktiv, sagte Makoto Kikuchi von Myojo Asset Management. Ausländische Investoren sowie solche mit langfristigem Interesse warteten aber auf Einzelheiten zu weiteren Wirtschaftsreformen, die Ministerpräsident Shinzo Abe voraussichtlich Ende Juni ankündigen wird.

Auf dem Devisenmarkt stand der Euro bei 1,3595 Dollar, nachdem er am Montagabend in New York den Handel mit 1,3593 Dollar beendet hatte. Der Dollar wurde mit 102,29 Yen gehandelt.

Von

rtr

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