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22.06.2012

09:00 Uhr

Börse Tokio

Schwache US-Konjunktur bremst Aktien in Asien

Die New Yorker Wall Street liefert eine schlechte Vorgabe. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verliert leicht. Andere Aktienmärkte der Region geben dagegen stärker nach.

Ein Händler an der Börse Tokio. Reuters

Ein Händler an der Börse Tokio.

TokioAn den asiatischen Börsen haben am Freitag die Konjunkturpessimisten den Ton angegeben. Für sinkende Kurse sorgten insbesondere enttäuschende Industriedaten aus China, Europa und den USA. "Es war erwartet worden, dass der Markt nach den jüngsten Aufschlägen eine Korrektur erlebt", sagte Analyst Lee Seung Woo von KDB Daewoo Securities in Seoul. "Die schwachen Daten gaben ihm nun einen Anlass."

Zusätzlich auf die Stimmung drückte die - allerdings lange erwartete - Entscheidung der Ratingagentur Moody's, 15 internationale Großbanken herabzustufen. Im Blick der Märkte stand ferner das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Frankreichs Präsident Francois Hollande, Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy und Italiens Ministerpräsident Mario Monti am Nachmittag in Rom. Ziel war es, eine Wachstumsagenda für die EU abzustecken.

Der Tag an den Märkten (Stand 09:10 Uhr)

Dax

- 0,19 Prozent (Schlusskurs vom Freitag)

Euro Stoxx 50

+ 0,1 Prozent

Dow Jones

- 0,3 Prozent

Nikkei

+ 0,1 Prozent

Euro

1,2302 Dollar (+/- 0 Prozent)

Gold

1.602 Dollar (- 0,7 Prozent)

Öl (Brent)

106,40 Dollar (+ 1,2 Prozent)

In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,3 Prozent tiefer aus dem Handel mit 8798 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index büßte 0,4 Prozent ein auf 751 Zähler. Zu den Verlierern zählten konjunkturabhängige Titel wie Rohstoff- und Transportwerte. Aufwärts ging es dagegen bei exportorientierten Unternehmen, die vom schwächeren Yen profitieren. Sony legten 5,6 Prozent zu, Panasonic 1,5 Prozent. Kreisen zufolge wollen beide Unternehmen kommende Woche eine Kooperation bekanntgeben.

Auch die anderen maßgeblichen Börsen in Fernost gaben nach. Der MSCI-Index für Aktien der Asien-Pazifik-Region mit Ausnahme Japans lag 1,5 Prozent im Minus.

An den Devisenmärkten war der Dollar gefragt, den die Investoren als relativ sicheren Anlagehafen betrachten. Der Euro notierte mit 1,2557 Dollar, nachdem er zu Wochenbeginn noch bis auf 1,2748 Dollar geklettert war.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Video: Wie der Wall-Street-Handel lief

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rtr

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