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02.09.2014

08:35 Uhr

Börse Tokio

Schwacher Yen treibt Nikkei an

Der Nikkei ist auf den höchsten Stand seit viereinhalb Wochen gestiegen. Ein schwacher Yen trieb die Werte an der Tokioter Börse nach oben. Unter den Einzelwerten standen Export-Unternehmen im Mittelpunkt.

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. dpa

Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag angesichts der gedämpften Konjunkturaussichten wegen der Ukraine-Krise mehrheitlich nachgegeben. Die Industrie in der Euro-Zone wächst kaum noch und auch in China verlor sie an Fahrt. Impulse aus den USA blieben aus, weil die Wall Street wegen eines Feiertags geschlossen war. Der MSCI-Index für die asiatisch-pazifische Region unter Ausschluss Japans lag 0,5 Prozent im Minus. Gegen den Trend konnte dagegen der Nikkei-Index zulegen. Er kletterte auf den höchsten Stand seit viereinhalb Wochen und schloss mit einem Plus von 1,2 Prozent bei 15.668 Punkten.

Insbesondere die Aussicht auf weitere Wirtschaftsreformen schob Analysten zufolge die Börse in Tokio an. Grundlage dafür war ein geplanter Personalwechsel in der Regierung. Von ihm erhofften sich Investoren Rückenwind für die Wachstumsstrategie von Ministerpräsident Shinzo Abe sowie einen Schub für die angestrebte Neuausrichtung des staatlichen Pensionsfonds, der künftig stärker in Aktien investieren soll.

Auch in China legte der Index zu. Dagegen fielen die Kurse in Hongkonkg und Südkorea. Investoren hatten weiter die Ukraine-Krise im Blick. In den Fokus der Anleger rückte zudem die EZB-Ratssitzung am Donnerstag sowie der Monatsbericht vom US-Arbeitsmarkt am Freitag.

In Tokio legten vor allem Unternehmen zu, die stark von ihren Ausfuhren abhängen. Papiere von Toyota Motor und Toshiba zogen jeweils rund 1,8 Prozent an. Sie profitierten von einem schwächeren Yen, der auf ein Sieben-Monats-Tief zum Dollar sank. Dieser tendierte mit 104,75 Yen nach 104,35 im späten Montagshandel in New York. Spekulationen auf massive Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) lasteten weiter auf dem Euro, der auf 1,3122 Dollar nachgab.

Von

rtr

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