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17.06.2011

08:34 Uhr

Börse Tokio

Sorge und Zuversicht halten sich die Waage

Die Schuldenkrise in Griechenland macht Anleger vorsichtig, gute Nachrichten aus den USA regen Käufe an. So verzeichnen die japanischen Börsen zum Beginn des Handelstages nur leichte Verluste.

Eine Börsenanzeigetafel in Tokio. Quelle: dapd

Eine Börsenanzeigetafel in Tokio.

TokioDie Börse in Tokio hat am Freitag angesichts der Unsicherheiten über die konjunkturelle Lage in den USA und der Schuldenkrise in Griechenland schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte ging mit einem Verlust von 59,88 Punkten oder 0,64 Prozent beim Stand von 9351,40 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste Topix gab um 7,07 Punkte oder 0,87 Prozent auf 805,34 Zähler nach.

Vor allem Standardwerte wie Canon (minus 0,3 Prozent) oder die Papiere des größten japanischen Wohnungsbauunternehmens Sekisui House (minus 5,7 Prozent) zogen die Indizes nach unten. Gebremst wurde die Entwicklung von Schnäppchenjägern, die sich mit Aktien einiger Technologieunternehmen eindeckten.

Berichte über Steuererhöhungen drückten ebenfalls auf die Kauflaune. Eine Zeitung berichtete, die Regierung plane die Erhöhung der Einkommen- und der Unternehmenssteuern, um Schulden im Zusammenhang mit dem Erdbeben abzutragen. „Das ist weder für die Stimmung ausländischer Investoren gut noch für das Verbrauchervertrauen“, sagte Hideyuki Okoshi von Chibagin Securities

Der Dollar wurde um 15.00 Uhr Ortszeit stetig mit 80,62-63 Yen gehandelt nach 80,61-62 Yen am späten Vortag. Der Euro notierte zum Yen ebenfalls wenig verändert mit 114,00-01 Yen nach 113,96-114,00 Yen am späten Vortag. Zum Dollar lag er bei 1,4140-1,4140 Dollar nach 1,4137-38 Dollar am späten Vortag.

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