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06.01.2014

09:19 Uhr

Börse Tokio

Starke Verluste am japanischen Aktienmarkt

Die Börse in Japan hat das neue Handelsjahr eingeläutet. Der Nikkei-Index fiel dabei unter die Marke von 16.000 Punkten. Sorgen um Chinas Wirtschaft belasten die anderen Börsen in Asien.

Das neue Börsenjahr in JapanFarbenprächtig wurde am 6. Januar das neue Handelsjahr an der Börse in Tokio eingeläutet. Die Kurse fielen trotzdem deutlich: um mehr als zwei Prozent. ap

Das neue Börsenjahr in Japan

Farbenprächtig wurde am 6. Januar das neue Handelsjahr an der Börse in Tokio eingeläutet. Die Kurse fielen trotzdem deutlich: um mehr als zwei Prozent.

SydneyDie Börsen in Fernost haben am Montag Verluste verzeichnet. Vor allem enttäuschende Konjunkturdaten aus China drückten auf die Stimmung. Das Wachstum in der dortigen Dienstleistungsbranche schwächte sich zum Jahresende deutlich ab und schürte Befürchtungen, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft erneut an Schwung verloren hat. Dies veranlasste viele Anleger nach der Rekordjagd der vergangenen Monate zu Gewinnmitnahmen.

In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index an seinem ersten Handelstag 2014 knapp 2,4 Prozent auf 15.908 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,8 Prozent auf 1292 Punkte. Am letzten Handelstag des vergangenen Jahres war der Nikkei noch auf einem Sechsjahres-Hoch und mit einem Jahresgewinn von 57 Prozent aus dem Handel gegangen. Das MSCI-Börsenbarometer für die Handelsplätze im asiatisch-pazifischen Raum ohne Japan notierte 0,8 Prozent tiefer und verzeichnete damit den zweiten Tag in Folge Abschläge.

Die Börsen in China fielen zwischenzeitlich auf ein Fünf-Monats-Tief. Der australische Aktienmarkt verzeichnete den größten Tagesverlust seit drei Wochen. Auch in Singapur und Taiwan gab es Abschläge. Lediglich die Börse in Südkorea hielt sich im Plus. Dort sorgten vor allem Kursgewinne von Hyundai für Aufwind.

In Tokio gehörten die Aktien des japanischen Telekomkonzerns Softbank mit einem Minus von 3,5 Prozent zu den stärksten Verlierern. Die Papiere des Bekleidungskonzerns Fast Retailing gaben 5,8 Prozent nach. Die Umsätze bei der Uniqlo-Kette stiegen zuletzt nicht so stark wie von Analysten erwartet.

Toyota hat im abgelaufenen Jahr nach Angaben aus Unternehmenskreisen mehr als 900.000 Autos in China verkauft und damit sein Ziel übertroffen. Ein ranghoher Manager des Konzerns erklärte, 2013 seien 916.400 Fahrzeuge auf dem wichtigen chinesischen Markt abgesetzt worden.

Ein weiterer Manager bestätigte den Verkauf von mehr als 900.000 Autos. Vor allem das stark überarbeitete neue Modell des Geländewagens RAV4 habe zum Erfolg beigetragen. Ein Sprecher des Unternehmens kündigte an, Toyota werde im Laufe des heutigen Montags seine Absatzzahlen für das abgelaufene Jahr offiziell bekanntgeben.

Von

rtr

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