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11.08.2014

08:21 Uhr

Börse Tokio

US-Vorgaben beflügeln Aktienmärkte in Fernost

Die Börse in Tokio hat einen guten Wochenstart hingelegt: Der Aktienmarkt verzeichnete Gewinne und folgte damit der Wall Street, die positiv ins Wochenende gegangen war. Im Vordergrund standen vor allem Exportwerte.

Eine Börsenanzeigetafel in Tokio: Die Börse hat einen guten Wochenstart hingelegt. dpa

Eine Börsenanzeigetafel in Tokio: Die Börse hat einen guten Wochenstart hingelegt.

TokioDie Aktienmärkte in Asien sind zu Wochenbeginn den guten Vorgaben der Wall Street gefolgt. Die Hoffnung auf Entspannung in der Ukraine hatte für den Auftrieb gesorgt. Andere geopolitische Krisen wie im Irak dämmten die Gewinne in Fernost aber ein. Investoren säßen zwischen zwei Stühlen – guten Fundamentaldaten aus den USA und den Krisenherden der Welt, sagten Analysten. „Da kann die Stimmung leicht kippen und zu Marktturbulenzen führen“, sagte Koji Fukaya von FPG Securities.

Am Montag legten die Aktienmärkte in Fernost jedoch allesamt zu. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans gewann ein Prozent. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel mit einem Plus von 2,38 Prozent bei 15.130 Punkten. Am Freitag hatte der Nikkei noch drei Prozent eingebüßt. Das sei vielleicht etwas irrational gewesen, sagte Chef-Aktienstratege Hiromichi Tamura von Nomura Securities. Der breiter gefasste Topix-Index legte zwei Prozent auf 1252 Zähler zu. Der Dow-Jones-Index in New York war am Freitag mit einem Plus von 1,1 Prozent aus dem Handel gegangen. Es war der höchste prozentuale Tagesgewinn seit dem 4. März.

Die Börsen in Japan erhielten vom Ende des Yen-Anstiegs zum Dollar zusätzlichen Auftrieb. Davon profitierten vor allem die Exportwerte, weil ein schwächerer Yen ihre Produkte im Ausland billiger macht. Die Aktien von Sharp gewannen knapp drei Prozent an Wert, Hitachi ebenfalls und Honda 1,3 Prozent. Der als sicherer Hafen geltende Yen war in der vergangenen Woche stark gestiegen, nachdem US-Präsident Barack Obama Luftangriffe auf die Islamisten im Irak genehmigt hatte.

Der Euro notierte zum Dollar kaum verändert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3396 Dollar bewertet.

Von

rtr

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