Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.12.2012

06:18 Uhr

Börse Tokio

Währungshüter treiben Nikkei auf Höchststände

Der Leitindex am japanischen Aktienmarkt ist über 9.700 Punkte gestiegen - der höchste Stand seit acht Monaten. Vor allem die Hoffnung auf eine stärkere Lockerung der Geldpolitik in Amerika und Japan geben Auftrieb.

Ein Passant vor der Außenanzeige der Aktienkurse an der Börse in Tokio. dapd

Ein Passant vor der Außenanzeige der Aktienkurse an der Börse in Tokio.

TokioDie Tokioter Börse hat sich am Donnerstag fest präsentiert. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte im Vormittagshandel 1,2 Prozent auf 9696 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit rund acht Monaten zu. Nachmittags zogen die Kurse weiter an. Der Nikkei-Index kletterte dabei über die Marke von 9.700 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index rückte anfangs um 1,1 Prozent auf 799 Zähler vor.

Aufgrund der Schwäche der Landeswährung Yen legten vor allem die exportorientierten Automobilwerte zu. So verteuerten sich die Anteilsscheine von Toyota um 1,3 Prozent. Die Dividendenpapiere von Nissan Motor gewannen 2,1 Prozent.

Auftrieb erhielt die Börse von Hoffnungen der Händler auf eine stärkere Lockerung der Geldpolitik der japanischen Notenbank. Die Ankündung der Federal Reserve, die Notenpresse wieder kräftig anzuwerfen, weckt Hoffungen auf eine Belebung der flauen US-Konjunktur.

Der Euro hat sich am Donnerstag im fernöstlichen Handel zum Dollar behauptet. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,3066 Dollar nach 1,3065 Dollar im späten US-Handel am Mittwoch. Damit blieb der Euro-Handel unbeeindruckt von der Geldpolitik der US-Notenbank.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Video: Wie der Wall-Street-Handel lief

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Die Federal Reserve wirft zum Jahreswechsel die Notenpresse wieder an und versucht, der lahmenden Wirtschaft einen zusätzlichen Schub zu geben. Sie will ab Januar monatlich für 45 Milliarden Dollar Staatsanleihen kaufen. Zudem setzt sie den Kauf von Immobilienpapieren in einem monatlichen Volumen von 40 Milliarden Dollar fort. Zum Yen legte die US-Währung auf 83,38 Yen von 83,20 Yen zu. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9262 Franken je Dollar und bei etwa 1,2105 Franken je Euro.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×