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06.01.2011

04:33 Uhr

Börse Tokio

Wall Street und schwacher Yen treiben den Nikkei

Beflügelt von einem schwachen Yen und positven Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt hat der Nikkei am Donnerstag kräftig zugelegt. Der japanische Leitindex stieg um mehr als ein Prozent und erreichte ein Achtmonatshoch.

Auf Bergfahrt: Der Nikkei klettert Quelle: dpa

Auf Bergfahrt: Der Nikkei klettert

HB TOKIO. Ermutigende US-Konjunkturdaten haben die Börse in Tokio am Donnerstag auf den höchsten Stand seit acht Monaten gehoben. Die Hoffnung auf eine Erholung der Wirtschaft ließ viele Investoren risikofreudiger werden, das Handelsvolumen legte deutlich zu.

Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte stieg zum Handelsschluss um 1,5 Prozent auf 10 529 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gewann ebenfalls 1,4 Prozent auf 924 Zähler.

Der privaten Arbeitsagentur ADP zufolge wurden im Dezember überraschend viele Stellen in der US-Privatwirtschaft aufgebaut. Die Märkte warteten nun darauf, dass der am Freitag anstehende und mit Spannung erwartete Arbeitsmarktbericht der Regierung den Trend bestätigt, sagte Hiroaki Osakabe, Fondsmanager bei Chibagin Asset Management.

Bei den Einzelwerten standen in Tokio wegen des erneut schwächeren Yen erneut Exportwerte im Fokus. Der Yen verbilligte sich auf Kurse von mehr als 83 Yen je Dollar. Die Anteilsscheine des Autobauers Toyota legten daraufhin 2,6 Prozent zu. Die Papiere von Japans größtem Technologiekonzern Hitachi kletterten zwei Prozent. Die Aktien von Fuji Heavy Industries, dem Hersteller von Autos der Marke Subaru, profitierten zusätzlich von einer Heraufstufung durch Goldman Sachs. Sie verteuerten sich um 3,5 Prozent.

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