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29.01.2010

18:30 Uhr

Börse Wien

ATX beendet Verlustserie

Nach acht Verlusttagen schließt der österreichische Leitindex ATX im Plus. Vor allem gute Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten sorgten für Kursgewinne. Die österreichischen Banken haben sich laut Nationalbank stabilisiert. Bankenwerte legten zu.

HB WIEN. Die Negativserie hat ein Ende. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 20,27 Punkte oder 0,82 Prozent auf 2.493,53 Einheiten. Zudem ist auch das Verbrauchervertrauen in den USA stärker angestiegen als prognostiziert.

Nach kräftigen Vortagesverlusten konnten die Bankenwerte wieder deutlich ansteigen. Erste Group gingen mit einem Plus von 2,53 Prozent bei 27,58 Euro als einer der stärksten Werte im prime market aus dem Handel. Raiffeisen International nahmen einen Aufschlag von 2,13 Prozent auf 35,98 Euro mit ins Wochenende.

Die Österreichische Nationalbank sieht die Situation der heimischen Finanzinstitute im vierten Quartal 2009 weiter verbessert. Die Banken hätten ihre Kreditvergabe weiter stabilisiert, dazu trugen laut den Kreditmanagern die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für die Branche bei.

Bei den Titeln des Ziegelkonzerns Wienerberger herrschte ebenso Kauflaune. Die Analysten der Royal Bank of Scotland haben die Anlageempfehlung für die "Ziegelpapiere" von "sell" auf "hold" hochgestuft. Wienerberger schlossen um 1,42 Prozent fester bei 13,60 Euro.

Weiters haben Wertpapierexperten von Goldman Sachs das Kursziel für Schoeller-Bleckmann (SBO) von 41,90 auf 48,00 Euro nach oben geschraubt. In die entgegengesetzte Richtung veränderte JP Morgan das Kursziel für die Vienna Insurance Group (VIG) und kürzte es von 34,0 auf 32,0 Euro. SBO-Aktien stiegen um 1,28 Prozent auf 37,88 Euro, während VIG-Papiere um 0,20 Prozent auf 34,72 Euro nachgaben.

Auf den Verkaufslisten der Anleger standen die Aktien des Öl- und Gaskonzerns OMV , die mit einem Minus von 0,76 Prozent bei 28,60 Euro aus dem Handel gingen. Der Konzern hat in seinem Quartalszwischenbericht 120 Millionen Euro Sonderaufwendungen für Personalrestrukturierungskosten und Abschreibungen sowie 55 Millionen Euro Rückstellungen für Steuerzahlungen der Rumänien-Tochter Petrom verbuchen müssen.

Die Aktienanalysten der Credit Suisse haben die Verkaufsempfehlung "Underperform" für die OMV-Titel bestätigt aber die Ergebnisschätzungen für 2009 und 2010 um jeweils mehr als zehn Prozent nach unten revidiert. Das Kursziel von 24,50 Euro wird von den Experten allerdings beibehalten.

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