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15.01.2010

18:29 Uhr

Börse Wien

ATX nimmt Verluste ins Wochenende

Stimmungsumkehr: Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 14,03 Punkte oder 0,52 Prozent auf 2 688,46 Einheiten.

HB WIEN. Nach einer kurzen Aufwärtstendenz im frühen Geschäft drehten die europäischen Aktienindizes ins Minus und bauten ihre Verluste mit einer schwachen Eröffnung an der Wall Street weiter aus. Auch der ATX machte die Stimmungsumkehr mit und ging mit einem Minus ins Wochenende. Für den heimischen Markt sehen die Experten der Deutschen Bank in diesem Jahr allerdings deutliches Potenzial. Geht es nach den Analysten, steht der ATX zum Jahresende 2010 bei 3 000 Zählern.

Die Konjunkturdaten aus den USA zeichneten zum Wochenschluss ein gemischtes Bild von der weltgrößten Volkswirtschaft. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Verbraucherstimmung hat sich jüngst verbessert. Das Vertrauen der Konsumenten hat sich allerdings nur weniger stark aufgehellt als erwartet worden war.

Von Analystenseite wurden mehrere Kommentare bekannt. Die Wertpapierspezialisten von Macquarie Research haben sich zu den heimischen Bankenwerten zu Wort gemeldet. In einer Ersteinschätzung bewerten sie die Titel der Erste Group mit "Outperform", bei den Aktien der Raiffeisen International geben sie die Empfehlung "Neutral" aus. Erste Group schlossen mit einem kleinen Minus von 0,32 Prozent bei 31,00 Euro und Raiffeisen gaben 0,14 Prozent auf 42,20 Euro ab.

Über 40 Euro war eine Aktie der Vienna Insurance Group am Freitag zeitweise wert - zuletzt kostete das Papier Anfang November so viel. Aus dem Handel gingen die Anteilsscheine allerdings mit einem moderaten Plus von 0,05 Prozent bei 38,46 Euro. Die VIG verkauft ihre rumänische Lebensversicherung an die größte europäische Versicherung AXA, wurde bekannt.

Überraschend solide Quartalszahlen beim US-Chipgiganten Intel rückten europaweit die Technologiewerte in den Fokus der Anleger. Nachdem der Branchenprimus im vierten Quartal mit seinen Ergebniskennzahlen geglänzt hatte, konnten auch AT & S in Wien um 2,60 Prozent auf 7,10 Euro vorrücken.

Ebenfalls stark präsentierten sich Polytec-Titel, die um 2,56 Prozent auf 2,40 Euro gewannen. Um die Trennung zwischen dem oberösterreichischen Autozulieferer und Peguform zu vollenden, wird der Aufsichtsrat um einen Sitz erweitert und zwei neue Mitglieder aufgenommen.

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