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02.02.2011

20:12 Uhr

Börse Wien

ATX schließt mit Verlusten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei gutem Volumen mit leichteren Notierungen beendet. Der ATX fiel 4,34 Punkte oder 0,15 Prozent auf 2 938,67 Einheiten. Nach Gewinnen im Frühhandel wendete die Wiener Börse im Verlauf ins Minus.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei gutem Volumen mit leichteren Notierungen beendet. Der ATX fiel 4,34 Punkte oder 0,15 Prozent auf 2 938,67 Einheiten. Nach Gewinnen im Frühhandel wendete die Wiener Börse im Verlauf ins Minus. Knapp unter seinem 52-Wochenhoch drehte der ATX wieder nach unten, hieß es aus dem Handel. Im Frühgeschäft unterstützten noch die positiven Wall Street-Vorgaben. Am Dienstag schloss Dow Jones erstmals seit Juni 2008 über der Marke von 12 000 Punkten.

"Newsmäßig gab es heute erneut nicht viel zu sagen", formulierte ein Marktteilnehmer. Bei einigen heimischen Werten sei nach den jüngsten Kursgewinnen die "Luft draußen". Auch das internationale Börsenumfeld präsentierte sich mit den Spannungen in Ägypten im Blick verhalten.

Erneut gesucht präsentierten sich hingegen Wienerberger mit plus 2,20 Prozent auf 16,25 Euro. Die Aktie des Ziegelherstellers sprang am Vortag um mehr als fünf Prozent hoch. An der Spitze der Kursliste verbuchten AT & S einen Aufschlag von 3,02 Prozent auf 16,05 Euro. Neben einer Analystenkonferenz gab es bei dem Leiterplattenhersteller keine Neuigkeiten, hieß es.

Die Banken gingen in Wien in verschiedene Richtungen. Erste Group befestigten sich um 1,02 Prozent auf 37,60 Euro. Die Erste-Aktie wurde von Goldman Sachs auf ihrer Empfehlungsliste "conviction buy list" bestätigt. Raiffeisen Bank International mussten hingegen einen Kursverlust von 0,59 Prozent auf 43,25 Euro verbuchen. Für die Raiffeisen Bank-Titel revidierte Goldman Sachs das Kursziel leicht von 45,0 auf 46,0 Euro nach oben und bestätigte das "Neutral"-Votum.

In einem schwachen Sektor gingen Voestalpine zurück. Die Stahlaktie schwächte sich um 1,47 Prozent auf 33,27 Euro. Die Aktie des steirischen Anlagenbauers Andritz rutschte um 2,38 Prozent auf 61,50 Euro. Kursverluste wiesen auch die heimischen Versorger auf. Verbund sanken in einem negativen Branchenumfeld um 1,59 Prozent auf 29,15 Euro. EVN gaben um 0,53 Prozent auf 12,29 Euro nach.

Kapschtraffic stiegen hingegen um 1,06 Prozent auf 69,48 Euro. Der Mautspezialist zog über Tochtergesellschaften in Südafrika Aufträge in der Höhe von rund 17 Mill. Euro an Land.

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