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26.01.2010

18:57 Uhr

Börse Wien

ATX verliert trotz Rückenwind aus den USA

Die Wiener Börse muss heute ein kleines Minus verbuchen. Der ATX verliert rund 0,4 Prozent. Positive Daten zum US-Verbrauchervertrauen konnten den Wiener Markt nicht in die Gewinnzone verhelfen. bankenwerte standen im Blick.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung bei gutem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 10,86 Punkte oder 0,42 Prozent auf 2 545 Einheiten. Auch das internationale Umfeld zeigte sich über weite Strecken mehrheitlich von seiner schwächeren Seite. Besser als erwartet ausgefallene Daten zum US-Verbrauchervertrauen sorgten am Nachmittag an den meisten Märkten für Auftrieb.

Die heimischen Bankwerte zeigten sich uneinheitlich. Während Raiffeisen International um 2,00 Prozent auf 37,30 Euro fielen, zogen Erste Group um 1,96 Prozent auf 28,65 Euro nach oben. Goldman Sachs hat die Erste-Titel von "neutral" auf "conviction buy" hochgestuft. Die Analysten von Sal. Oppenheim haben ihr Kursziel für die Erste Group von 27 auf 29 Euro erhöht und die "neutral"-Einstufung bestätigt.

Unter den weiteren Indexschwergewichten büßten Voestalpine 1,56 Prozent auf 25,79 Euro ein. OMV rutschten 1,15 Prozent auf 29,13 Euro ins Minus. Hier wurde von Händlern auf den rückläufigen Rohölpreis verwiesen.

Telekom Austria verloren um 0,60 Prozent auf 9,99 Euro. Laut einem Zeitungsbericht, erwartet der Konzern 2010 keine zusätzlichen Abschreibungen auf seine Osteuropa Töchter.

Bwin knüpften mit minus 4,81 Prozent auf 44,68 Euro an die Vortagesverluste an. Ein Marktteilnehmer verwies hier zur Begründung auf eine Gewinnwarnung des deutschen Online-Spieleanbieters tipp24.

Die Vienna Insurance Group musste im abgelaufenen Jahr einen Rückgang beim Vorsteuerergebnis um fast ein Fünftel hinnehmen, peilt für heuer aber einen Zuwachs von mindestens zehn Prozent an. Die Aktien des Versicherers schlossen 3,37 Prozent schwächer bei 36,41 Euro.

Von einer "Kauforder" wussten Händler bei Schoeller-Bleckmann zu berichten. Die Aktien des Ölfeldausrüsters verbesserten sich um 3,72 Prozent auf 37,34 Euro. Merrill Lynch hat die Einstufung von "underperform" auf "neutral" und das Kursziel von 32 auf 38 Euro erhöht. HSBC hat das Kursziel von 40 auf 47 Euro nach oben gesetzt und die "overweight"-Einschätzung bestätigt.

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