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11.01.2011

19:41 Uhr

Börse Wien

ATX zu Handelsschluss deutlich im Plus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 1,29 Prozent auf 2 868,36 Punkte. Die allgemein positive Stimmung an den europäischen Aktienmärkten färbte am Dienstag auch auf den österreichischen Leitindex ab.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 1,29 Prozent auf 2 868,36 Punkte. Die allgemein positive Stimmung an den europäischen Aktienmärkten färbte am Dienstag auch auf den österreichischen Leitindex ab. Nach einem schwachen Wochenauftakt, welcher vor allem von Sorgen bezüglich der Euro-Schuldenkrise beherrscht wurde, zeigte sich der ATX am Dienstag deutlich erholt.

Für Aufmerksamkeit sorgte die Ankündigung des Managements von CA Immobilien, wieder mehr Augenmerk auf das Halten von Bestandsimmobilien legen zu wollen. Durch Erlöse aus Immo-Verkäufen sowie höheren Immo-Bewertungen soll darüber hinaus die Eigenkapitalquote von 30 auf 40 Prozent angehoben werden. Eine Kapitalerhöhung werde es nicht geben, dafür soll 2012 erstmals eine Dividende von etwa 2,5 Prozent des Substanzwerts (derzeit circa 45 Cent je Aktie) ausbezahlt werden, hieß es. Die Titel kletterten bis Handelsschluss um 2,45 Prozent auf 11,94 Euro nach oben.

Ebenfalls in der Gewinnzone lagen Telekom Austria . Die Titel schlossen mit einem Plus von 1,10 Prozent auf 10,15 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs hatten ihre Kaufempfehlung für die Titel zurückgenommen und das Votum auf "neutral" gesenkt. Nach Durchsicht der mittelfristigen Ergebnisprognosen des Unternehmens wurde das Kursziel ebenfalls von 13,60 Euro auf 12,30 Euro nach unten revidiert.

Gut gesucht zeigten sich in einem europäischen Branchenvergleich unter anderem Bankenwerte. Die heimischen Indexschwergewichte Raiffeisen Bank (plus 1,64 Prozent auf 41,44 Euro) und Erste Group (plus 1,71 Prozent auf 34,00 Euro) beendeten den Handelstag im Einklang mit dem internationalen Trend.

An der Wiener Börse wurde darüber hinaus der Handel mit den Anteilsscheinen des Spieleherstellers Jowood wieder aufgenommen, nachdem die Aktie am Freitag ausgesetzt wurde. Die Titel brachen bis zur Schlussglocke um 30,66 Prozent auf 0,64 Euro ein. Aufgrund einer gescheiterten Neustrukturierung samt Kapitalerhöhung musste das Unternehmen in der vergangenen Woche Insolvenz anmelden. Am Montag wurde schließlich das Sanierungsverfahren eröffnet.

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