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21.03.2011

20:27 Uhr

Börse Wien

Fester Wochenstart dank Japan-Entspannung

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Für einen Paukenschlag sorgte die Telekom Austria, deren Anteilsscheine sich prompt verteuerten.

WienDer ATX stieg um 1,35 Prozent auf 2826,91 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund drei Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2830 Punkten.

Die europäischen Börsen haben die Woche vor dem Hintergrund einer vorläufigen Entspannung der Situation in Japan mit sehr freundlicher Tendenz gestartet. Experten erklärten allerdings, dass die Unsicherheit mit Blick auf den Nahen Osten und der drohenden Atomkatastrophe in Japan an den Märkten weiterhin Thema bleibe.

Einen Paukenschlag gab es bei der Telekom Austria bezüglich der Privatisierung der Telekom Srbija. Die Telekom hat - als einziger Bieter - 800 bis 950 Mill. Euro für den Kauf von 51 Prozent an dem serbischen Unternehmen geboten. Dazu stellte die Telekom Austria 450 Mill. Euro an Investitionen in den kommenden drei Jahren in Aussicht. Anteilsscheine der Telekom Austria verteuerten sich um 1,34 Prozent auf 10,18 Euro.

Zudem gab es einige Umstellungen im ATX: So ersetzen seit diesem Montag die Immobilienpapiere von conwert, CA Immo und Immofinanz die Aktien von Mayr-Melnhof, Flughafen Wien und bwin. Ende dieser Woche verabschieden sich bwin vom Wiener Börsenparkett und werden dann als bwin.party in London gehandelt.

Ein starkes ATX-Debüt feierten Immofinanz (plus 1,33 Prozent auf 3,04 Euro) und conwert (plus 1,31 Prozent auf 11,60 Euro). Für die CA Immo lief die Aufnahme in den Index der 20 wichtigsten österreichischen Aktien nicht ganz so positiv, sie schlossen um 0,37 Prozent leichter bei 13,30 Euro. Am Ende der Kurstafel gingen Verbund mit minus 1,56 Prozent bei 29,00 Euro aus dem Handel. Händlern zufolge litten die Papiere unter Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Kursgewinnen der vergangenen Woche.

Mit endgültigen Geschäftsergebnissen für 2010 rückte der Feuerfestkonzern RHI in den Blickpunkt. Das Zahlenwerk fiel im Rahmen der vorläufigen Ergebnisse von Anfang März aus. Die RHI hat im abgelaufenen Jahr den Jahresgewinn von 21,4 Mill. auf 104,6 Mill.Euro gesteigert und den Überschuss damit fast verfünffacht. RHI-Aktien steigerten sich um 2,62 Prozent auf 25,05 Euro.

Nach den am Freitag veröffentlichten Drittquartalszahlen haben sich die Aktienanalysten der Erste Group zum Textilunternehmen Wolford zu Wort gemeldet. Sie haben die Anlageempfehlung nach "besser als erwartet" ausgefallenen Ergebnissen von "Hold" auf "Buy" angehoben. Das Kursziel erhöhten die Experten gleichzeitig von 26 auf 30 Euro. Wolford gingen um 5,70 Prozent höher bei 24,10 Euro aus dem Handel.

Von

dpa

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