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01.02.2011

20:59 Uhr

Börse Wien

Konjunkturdaten treiben ATX hoch

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) stieg 57,25 Punkte oder 1,98 Prozent auf 2 943,01 Einheiten.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) stieg 57,25 Punkte oder 1,98 Prozent auf 2 943,01 Einheiten. Die europäischen Börsen haben am Dienstag im Späthandel einen kräftigen Schub verzeichnet. Zur Begründung nannten Marktbeobachter positive Konjunkturdaten dies- und jenseits des Atlantiks. Sowohl in der Eurozone als auch in den USA hat sich die Stimmung unter den Einkaufsmanagern in der Industrie zu Jahresbeginn deutlich aufgehellt. Zudem unterstützte eine feste Eröffnung an der Wall Street die ohnehin schon freundliche Tendenz an Europas Börsen.

Der Baustoffkonzern Wienerberger führt mit seinem Joint-Venture-Partner Monier eine Anteilsrochade durch. Wienerberger erhält von Monier weitere 25 Prozent an der Tondach Gleinstätten sowie 40 Mill. Euro, und überlässt den Franzosen die 50 Prozent an Bramac. Bisher hielten Wienerberger und Monier je 50 Prozent an Bramac und je 25 Prozent an Gleinstätten. Wienerberger wird nun Bramac dekonsolidieren und Gleinstätten zu 50 Prozent in die Ergebnisse einbeziehen. Die Titel von Wienerberger kletterten an der Spitze der Kurstafel 5,30 Prozent auf 15,90 Euro.

Sehr stark präsentierten sich auch die Anteile des Öl- und Gaskonzerns OMV , die um 4,75 Prozent auf 33,94 Euro zulegten. Händler verwiesen auf den Höhenflug der Rohölnotierungen sowie auf eine Sektoranalyse der Berenberg Bank. Rege Nachfrage herrschte auch nach den Anteilen der voestalpine (plus 3,01 Prozent auf 33,76 Euro) und Erste Group (plus 1,69 Prozent auf 37,22 Euro).

Indessen vermeldete die Strabag einen Auftragseingang aus Rumänien. Es geht dabei um zwei Aufträge zur Sanierung von insgesamt 150 Straßenkilometer mit einer Vertragssumme von 106 Mill. Euro. Strabag-Aktien gingen mit einem Plus von 0,21 Prozent bei 21,25 Euro aus dem Handel. Die Agrana hat ihr Joint-Venture mit dem chinesischen Fruchtsaftkonzentrathersteller Yantai North Andre Juice aufgelöst. Man wolle nach Abstimmungsproblemen getrennte Wege gehen. Konkret übernimmt die Agrana eines der beiden Werke zur Gänze, das andere erhält der chinesische Partner zu 100 Prozent. Agrana-Anteile waren über weite Strecken des Handels Favorit im prime market und schlossen um 2,31 Prozent fester bei 77,92 Euro.

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